Deutschlandweit sind wir als Pionier in der Energiewirtschaft bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass wir sehr früh, seit den 1970er Jahren, auf Fernwärme setzen. Als Resultat haben wir heute über 90 Kilometer Wärmenetz, rund 2.500 Kundinnen und Kunden sowie vier zentrale Erzeugungsstandorte im Stadtgebiet von Schwäbisch Hall (Stand: 2026)
Das ist ein großer Hebel, um auch beim Heizen langfristig erneuerbare Rohstoffe einzusetzen und Natur und Umwelt dadurch weniger beziehungsweise nicht mehr zu belasten.
Die Fernwärmeversorgung für Schwäbisch Hall und Umgebung haben wir hauptsächlich auf Basis von Erdgas aufgebaut. Die Entscheidung war strategisch richtig: Gas war günstig und in großen Mengen verfügbar. Es stand aber immer fest, dass Erdgas nur unser Übergangs-Mittel der Wahl ist. Mittlerweile haben sich durch weltpolitische Ereignisse die Vorzeichen geändert.
Unser Ziel ist es, diese Wärmeversorgung konsequent weiterzuentwickeln und Schritt für Schritt unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen. Bis zum Jahr 2040 wollen wir die Wärme im Schwäbisch Haller Wärmeverbund klimaneutral erzeugen.
Der Grundgedanke dahinter begleitet uns schon seit vielen Jahren. Die Entwicklungen der vergangenen Zeit haben jedoch gezeigt, wie wichtig eine sichere und möglichst unabhängige Energieversorgung ist. Deshalb haben wir unsere Planungen konkretisiert und in einer klaren Exit-Strategie zusammengeführt.
Im Mittelpunkt steht die schrittweise Transformation unserer vier Kraftwerksstandorte. Jeder Standort wird dabei individuell betrachtet und unter Berücksichtigung technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Anforderungen weiterentwickelt. Ziel ist es, fossile Energieträger durch erneuerbare Alternativen zu ersetzen und gleichzeitig weiterhin eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherzustellen.
Dafür setzen wir auf einen Mix aus erneuerbaren Energien und hocheffizienten Technologien. Bestehende Anlagen werden schrittweise modernisiert oder ersetzt. Blockheizkraftwerke, die heute noch mit Erdgas betrieben werden, sollen künftig mit erneuerbaren Energieträgern wie Biomethan betrieben oder durch neue Technologien ersetzt werden. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen dafür, künftig auch Wasserstoff als Energieträger nutzen zu können.
Unsere Exit-Strategie ist dabei bewusst flexibel angelegt. Technologische Entwicklungen, neue gesetzliche Vorgaben und wirtschaftliche Rahmenbedingungen werden laufend berücksichtigt. So können wir auf Veränderungen reagieren, ohne das übergeordnete Ziel aus den Augen zu verlieren.
Dieses Ziel bleibt unverändert: eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung für Schwäbisch Hall bis zum Jahr 2040.
Aktueller Betrieb:
Geplant:
Aktueller Betrieb:
Geplant:
Aktueller Betrieb:
Geplant:
Aktueller Betrieb:
Geplant: