Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat bundesweit Trinkwasserproben entnehmen lassen. Die Stichproben wurden auf verschiedene per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) untersucht.
Auch aus Schwäbisch Hall und damit aus unserem Versorgungsgebiet wurde eine Probe analysiert. In dieser Probe wurden die Ewigkeitschemikalien festgestellt. Allerdings in einer sehr geringen Konzentration, welche sowohl die zukünftigen Grenzwerte für Trinkwasser als auch die strengere Umweltqualitätsnorm für Grundwasser weit unterschreitet.
Grenzwerte eingehalten
Ab dem kommenden Jahr gelten in Deutschland erstmals verbindliche Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser. Für die Summe von 20 trinkwasserrelevanten PFAS-Substanzen liegt dieser Grenzwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter. Der in Schwäbisch Hall gemessene Wert dieser 20 PFAS-Substanzen beträgt 1,3 Nanogramm pro Liter – also 0,0013 Mikrogramm pro Liter – und liegt damit deutlich unter dem künftigen Grenzwert.
Die Ergebnisse bestätigen erneut die hohe Qualität unseres Trinkwassers und zeigen, dass unsere Maßnahmen zur Sicherung einer zuverlässigen und sauberen Trinkwasserversorgung wirken.