Information zur Mehrwertsteuersenkung

Mehrwertsteuersenkung

zum 1. Juli 2020

Als Kunde der Stadtwerke Schwäbisch Hall sind Sie auf der sicheren Seite: selbstverständlich geben wir die reduzierte Mehrwertsteuer an unsere Kunden weiter:

Egal ob bei Strom, Erdgas, Wasser, Wärme - die für den Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 geltenden reduzierten Steuersätze von 16 % (statt 19 %) bzw. für Wasser 5 % (statt 7 %) werden in der Jahresrechnung 2020 zum Ansatz gebracht, an den monatlichen Abschlägen ändert sich nichts.

FAQ zur Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli 2020

Ja, die Stadtwerke Schwäbisch Hall geben die Mehrwertsteuersenkung in allen Versorgungssparten weiter. Bei allen Energielieferungen wird die Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 %, bei Wasserlieferungen von 7 % auf 5 % gesenkt. Die Abwasserabrechnung für die Kommunen ist umsatzsteuerfrei, hier gibt es keine Änderungen.

Im Bereich der Parkierung profitieren die Kunden von der Mehrwertsteuersenkung, die eine HallCard haben über die die Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden oder die einen festen Betrag pro Monat für ein Anwohner- oder Jobparkticket bezahlen. Die Preise für die Tages- oder Kurzzeitparker (Tickets an der Einfahrtsschranke gezogen) auf allen Parkanlagen der Haller Stadtwerke gelten unverändert weiter, da eine entsprechende Umstellung der bestehenden Kassenautomaten nicht möglich ist.

Wir geben die Mehrwertsteuersenkung in jedem Fall für die bezogenen Leistungen im Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 weiter.

Für die Abgrenzung der Verbrauchswerte errechnet das System nach der Zählerablesung im Dezember anhand von Wichtungstabellen einen Zählerstand je Versorgungssparte zum 30.06.2020. In diese Wichtungstabellen, die eine prozentuale Verbrauchsverteilung der Monate enthalten, fließen die gemessenen Tagesdurchschnittstemperaturen ein, um dem temperaturgeführten Verbrauchsverhalten von Wärme, Gas und Strom zu Heizzwecken zu entsprechen.

Die Abschlagsbeträge aus den Energie- und Wasserlieferungen bleiben unverändert. Die Abschlagsbeträge sind eine Anzahlung im Dauerschuldverhältnis auf einen zu erwartenden Rechnungsbetrag am Jahresende, der dann den konkreten Mehrwertsteuerbetrag ausweist. Gegen diesen Rechnungsbetrag werden die geleisteten Beträge vollständig verrechnet, so dass bei einer Überzahlung das entsprechende Guthaben erstattet wird.