FAQ Elektromobilität

Das reine Elektroauto (BEV = Battery Electric Vehicle)
Diese Fahrzeuge sind mit einem Elektromotor ausgestattet. Die Antriebsenergie wird aus einer Batterie gespeist. Die Batterie wird über das Stromnetz geladen und kann zurückgewonnene Bremsenergie speichern.


Hybridfahrzeug (HEV = Hybrid Electric Vehicle)
Ein Hybridfahrzeug vereint das elektrische Antriebssystem mit dem Verbrennungsmotor (HEV = „Hybrid Electric Vehicle“). Die eingebaute Batterie wird ausschließlich über die zurückgewonnene Bremsenergie oder den Verbrennungsmotor geladen.


Plug-In-Hybridfahrzeug (PHEV = Plug-In-Hybrid Electric Vehicle)
Ein PHEV ist technisch mit einem HEV identisch. Der Unterschied besteht darin, dass die Batterie auch über das Stromnetz aufgeladen werden kann.


Range Extender (REEV = Range Extended Electric Vehicle)
Elektrofahrzeuge, die zusätzlich zur Batterie einen kleinen Verbrennungsmotor („Range Extender“ = Reichweitenverlängerer) verbaut haben, nennt man REEV. Dieser Zusatzmotor treibt das Fahrzeug jedoch nicht direkt an, sondern erzeugt Strom für die Batterie. Bei niedrigem Batteriestatus wird der Range Extender automatisch aktiviert.

Was ist der Unterschied zwischen AC-Laden und DC-Laden?
Bei vielen neueren Fahrzeugen ist sowohl das AC-Laden als auch das DC-Laden möglich. Das bedeutet, das E-Auto kann mit Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) aufgeladen werden. Dabei ist zu beachten, dass der Strom aus dem öffentlichen Stromnetz Wechselstrom ist, das Laden der Batterie jedoch mit Gleichstrom erfolgt. Es ist daher immer eine Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom notwendig.


AC-Laden (Standardladen)
In den Fahrzeugen sind für die Wandlung von Wechselstrom in Gleichstrom technische Komponenten integriert, damit der Strom direkt aus dem Stromnetz getankt werden kann. Hierbei ist jedoch die Ladeleistung fahrzeugseitig begrenzt. Gängig sind derzeit 4,6 / 7,4 und 11 Kilowatt, seltener auch 22 Kilowatt.


Das AC-Laden eignet sich daher insbesondere dann, wenn etwas mehr Zeit zum Laden zur Verfügung steht sowie für Zwischenladungen.


DC-Laden (Schnellladen)
Im Gegensatz zum AC-Laden wird bei den Schnellladesäulen der Wechselstrom in der Ladesäule in Gleichstrom umgewandelt. Die Ladung erfolgt dann mit einer wesentlich höheren Leistung und daher in einem Bruchteil der Zeit. Je nach Ladesäule sind heute bereits Ladeleistungen zwischen 50 Kilowatt und bis zu 300 Kilowatt möglich.


Wie kann ich mein E-Auto zuhause aufladen?
Grundsätzlich kann ein Elektrofahrzeug an jeder 230-V-Haushaltssteckdose geladen werden. Jedoch sind solche Steckdosen in der Regel nicht für eine solche Dauerbelastung ausgelegt, sodass dringend davon abgeraten wird und in jedem Fall eine Überprüfung durch ein Elektrofachunternehmen empfohlen wird.


Die weitaus bessere Alternative in puncto Sicherheit und Ladedauer ist eine Ladestation (sog. Wallbox). Diese wird an eine Starkstromleitung der Hausinstallation angeschlossen. Durch die höhere Leistung kann das Fahrzeug deutlich schneller aufgeladen werden. Außerdem ist die Wallbox normalerweise mit einem FI-Schutzschalter abgesichert.

Hier finden Sie alle Infos

Welche Steckertypen gibt es?

In Europa ist der Typ-2-Stecker für das AC-Laden, für das DC-Laden der CCS-Stecker (Combostecker) Standard. Außerdem ist der CHAdeMO-Stecker (asiatische Fahrzeuge) an den meisten Schnellladesäulen verfügbar.

Was bedeutet Lademanagement?
Leitungsnetze, beispielsweise eines Straßenzugs, verfügen über eine gewisse Leistung. Jeder Hausanschluss ist großzügig dimensioniert. Bei mehreren Ladepunkten wird die Hausanschlussleistung in der Regel jedoch nicht ausreichen. Lademanagement bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die verfügbare Hausanschlussleistung durch eine intelligente Steuerung der Ladepunkte optimal ausgenutzt wird.


Was ist bei der Installation einer Wallbox zu beachten?
Die Installation der Wallbox ist durch ein Elektrofachunternehmen durchzuführen. Dabei sind die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers einzuhalten.


Was muss den Stadtwerken Schwäbisch Hall gemeldet werden?
Ladeeinrichtungen mit einer maximalen Leistung bis einschließlich 12 Kilowatt sind beim Netzbetreiber meldepflichtig.


Bei höheren maximalen Ladeleistungen muss die Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet und auch von diesem vorab genehmigt werden.

Informationen zur Anmeldung

 

 

Wie funktioniert das Laden an öffentlichen Ladesäulen der Stadtwerke Schwäbisch Hall?

Wie teuer ist das Laden an öffentlichen Ladesäulen der Stadtwerke Schwäbisch Hall?
Derzeit werden an den Ladesäulen in den Parkierungsanlagen noch keine Gebühren erhoben.


Bei den Ladesäulen im öffentlichen Raum (z.B. Mainhardt, Wüstenrot, …) gelten die Tarife des jeweiligen Ladestromanbieters (z.B. EnBW, ADAC, …).


Was ist bei einer Störung der Ladesäule der Stadtwerke Schwäbisch Hall zu tun?
Sollte es zu Problemen beim Starten oder Stoppen des Ladevorgangs kommen, ist die Servicehotline zu kontaktieren (Aufkleber auf Ladesäule).


Tel. 0800 0670 000


Alternativ ist das Team Parkierung der Stadtwerke Schwäbisch Hall zu informieren.


Tel. 0791 401-400


oder über den Notrufknopf an der Schrankenanlage

Werden private Ladepunkte gefördert?
Private Ladepunkte werden derzeit nicht staatlich gefördert.


Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Unternehmen?

Das Land Baden-Württemberg fördert über das Programm „Charge@BW“ bis zu 40 Prozent der Kosten, maximal begrenzt auf 2.500 Euro pro Ladepunkt. Hier können neben der Hardware und Installation auch die Kosten für einen gegebenenfalls notwendigen Netzanschluss sowie Tiefbauarbeiten berücksichtigt werden.

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/ladeinfra-struktur/

Voraussetzung für die Förderung ist:
1. Ladepunkte müssen mit Grünstrom versorgt werden.
2. Der Ladepunkt muss mindestens 3 Jahre in Baden-Württemberg betrieben werden.

Mit unserem Partner ChargeIT bieten wir das gesamte Portfolio unterschiedlichster Ladeinfrastruktur an. Neben der Wallbox für Privatkunden bieten wir auch Ladesäulen für den Außenbereich, beispielsweise für Mitarbeiterparkplätze, bis hin zu Schnellladesäulen mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung.