Chronik der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Meilensteine der Firmengeschichte

Vor 50 Jahren fiel die Entscheidung des Gemeinderats, die Energieversorgung in städtische Hand zu nehmen. 1971 wurden die Stadtwerke Schwäbisch Hall als GmbH und städtisches Tochterunternehmen gegründet.

Heute können wir auf eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung zurückblicken:

mehrfach ausgezeichnet, Schwäbisch Hall, ein Ort voller Energie, wo Energiewende gelebt wird. Mit zukunftsweisenden Energiekonzepten für mehr Klimaschutz und einer nachhaltigen Energieerzeugung gingen wir in vielen Bereichen als Vorreiter der Energiewende voran.

Die Mitarbeiterzahl hat sich seit der Gründung knapp versechsfacht, der Stadtwerke-Konzern umfasst mittlerweile rund 30 Unternehmen.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Kunden, Geschäfts- und Kooperationspartnern, Anteilseignern, Investoren, sowie den Mitarbeitenden, die über die Jahre zu uns gehalten haben! Sie alle haben Anteil am Erfolg unseres Unternehmens.

1971

Gründung der Stadtwerke Schwäbisch Hall

1.1.1971

Die Stadt Schwäbisch Hall kauft den zuvor privatwirtschaftlichen Stromversorger E-Werk Heller, um die Stromversorgung in städtische Hände zu nehmen. Durch die Verschmelzung mit den zuvor als Eigenbetriebe geführten Gas- und Wasserwerke entsteht mit Gründung zum 1. Januar 1971 die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Das Stammkapital beträgt damals 5 Millionen DM. Der Erste Beigeordnete der Stadt Schwäbisch Hall, Erich Specht, war in dieser Anfangszeit (Amtszeit 1959 bis 1987) Aufsichtsratsvorsitzender, Heinz Steincke Geschäftsführer. 

1972

Freibad und Hallenbad werden ins Unternehmen integriert

Das Freibad Schenkensee und das im Bau befindliche Hallenbad wurden 1972 vollzogen. Das Eigenkapital steigt von 5 auf 15 Mio. DM. 

1973

Das alte Gaswerk in der Salinenstraße wird abgebaut

Die Einweihung des neuen Gaswerks in der Einkornstraße in Hessental macht das alte Werk überflüssig. Nach 112 Jahren wird das alte Gaswerk an der Salinenstraße abgebaut. Es hat eine bewegte Geschichte: Mit der Anbindung von Schwäbisch Hall an die Eisenbahnstrecke nach Heilbronn 1862 war der Transport von Kohle nach Schwäbisch Hall und die Produktoin von Gas aus Kohle möglich, mit dem man Staßen und Gassen beleuchten wollte. Das Gaswerk wurde mehrfach erweitert und modernisiert. Mit der Modernisierung der Gaserzeugungsöfen in den 1930er Jahren erweitert das Gaswerk das Rohnetz zum Bahnhof Hessental. 1962 wird das Verfahren zur Gaserzeugung von einem Vertikalkammerofen auf eine Flüssiggasspaltanlage umgestellt, die alten Anlagen nach Crailsheim verkauft. 1971 erhält das Gaswerk eine neue Mischanlage, die oberhalb des Kocherfelds in Steinbach steht und das Gaswerk an der Salinenstraße überflüssig macht.

Erste Ölpreiskrise

Die erste Ölpreiskrise im Jahr 1973 mit starker Erhöhung der Rohölpreise löste in den Industrieländern Rezessionen aus. Diese führte auch in Schwäbisch Hall zu Einschränkungen in der Energieversorgung: Im Dezember 1973 wurde ab 21 Uhr die Straßenbeleuchtung gedrosselt, die Kirchen- und Weihnachtsbeleuchtung wird ganz abgeschaltet. Im Januar 1974 ist ein Abschaltplan für die Stromversorgung vorbereitet worden, der Stromunterbrechungen von drei Stunden vorsieht, aber nur im Notfall in Kraft treten soll.

Das Hallenbad Schenkensee wird eingeweiht

Das neu errichtete Hallenbad wird 1973 eingeweiht. Der Hallenbad-Förderverein wird aufgelöst, der mit seinen 700 Mitgliedern 338.000 DM Spenden für das Bad gesammelt hat.  Foto: Einweihung Schenkenseebad im Jahr 1973, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

1974

Mit der Gemeindereform erweitert sich das Wassernetz

Nach der Gemeindereform in Baden-Württemberg im Zeitraum 01.11.1968 bis 01.01.1975, in der zahlreiche Gemeinden zusammengeschlossen oder eingemeindet wurden, erweiterte sich das Wassernetz ab 1974 mit dem Anschluss der neuen Teilorte Weckrieden, Eltershofen, Breitenstein, Gelbingen, Gottwollhausen und bis 1982 Sulzdorf.

Karl-Friedrich Binder wird Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall

Karl-Friedrich Binder (* 24. Dezember 1937 in Esslingen am Neckar; † 25. Januar 2012) wird Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall. Er war von 1974 bis 1996 im Amt.

Gerhard Gschwend wird zweiter, nebenamtlicher Geschäftsführer

Der Stadtkämmerer und spätere Bürgermeister Gerhard Gschwend wird zweiter, nebenamtlicher Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH.

1975

Fertigstellung Wasserhochbehälter Streiflesberg

Der Hochbehälter fasst 1.700 Kubikmeter Wasser, die Investitionskosten betragen 1,4 Mio. DM. 

Erstes Fernheizwerk in Schwäbisch Hall

Anfang der 70er Jahre gab es die ersten Überlegungen zum Einsatz von Fernwärme bei der Planung des Baugebiets Teurershof. Dort sollen 2.000 Wohneinheiten entstehen mit einem Gesamtwärmebedarf von 7.500 MW. Das erste Fernheizwerk wird im November 1975 in Betrieb genommen. Es wird zunächst mit Flüssiggas betrieben und später auf Erdgas umgestellt. 10% der erzeugten Wärme ist für das damals im Bau befindliche Altenzentrum Teurershof bestimmt. Schon damals wurde die Entscheidung pro Fernwärme nicht wegen eines günstigeren Preises, sondern wegen des Umweltschutzes und des geringeren Aufwands gegenüber einzelner Ölheizungen getroffen.

Übernahme der Geschäftsanteile der Kocherwerke GmbH

Zum Jahresbeginn werden die Geschäftsanteile der Kocherwerke GmbH übernommen. Deren beiden Wasserkraftturbinen in Steinbach und die beiden Turbinen der ehemaligen Hellerschen Mühle sind die beiden ersten Stromerzeugungsanlagen der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. Der Hauptteil des Stroms für Schwäbisch Hall kommt damals von der Energie-Versorgung Schwaben AG (EVS), heute Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Das für 750.000 DM übernommene Unternehmen liefert damals rund 5 % des Haller Strombedarfs. Foto: Hellersche Mühle im Jahr 1975, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

1976

Anforderungen an Trinkwasser werden gesetzlich geregelt

Mit Inkrafttreten der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung) am 15. Februar 1976 wurden die Anforderungen an sauberes Trinkwasser erstmals gesetzlich geregelt.

1979

Übernahme der Wasserkraftwerke Stadtmühle, Ripperg und Neuberg

Bis 1979 sind drei weitere Wasserkraftanlagen (Stadtmühle, Ripperg und Neuberg) in den Besitz der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH übergegangen. Die Eigenerzeugung liegt nun bei 4 % des Stromverbrauchs in Schwäbisch Hall.  Foto: Wasserkraftwerk Neuberg im Jahr 1979, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

1980

Schenkenseebad: Austragung der Landesmeisterschaft

Für Schwimmer, Triathleten und Taucher der TSG und der DLRG bietet das Bad ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten. In den 1970ern Jahren finden regelmäßig Volksschwimmen der TSG statt mit bis zu 1.200 Teilnehmern. 1980 ist das Hallenbad Schauplatz der Sprintmeisterschaften mit mehreren Landesrekorden. 

1981

Übertragung der Betriebe der Wasserversorgung in den Teilorten

1981 werden den Stadtwerken Schwäbisch Hall die Betriebe der Wasserversorgung in den Teilorten mit Aktiva und Passiva übertragen. Die Stadt verzichtet auf den Erlös und deckt damit den Verlust der Stadtwerke beim Aufbau des Fernwärmenetzes auf dem Teurershof.

Stromversorgung und Schaltzentrale in der Unterlimpurger Straße

88 Mio. kWh Strom liefern die Stadtwerken Schwäbisch Hall an die Kernstadt, Hessental und Steinbach. Die Teilorte werden noch von der EVS, den Elektrizitätswerken Kurz in Tullau, den E-Werken Braunsbach, Bühler in Cröffelbach und Ley in Unterscheffach versorgt. Gesteuert wird die Stromversorgung bereits über die Schaltzentrale der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH in der Unterlimpurger Straße, wo im Jahr 1981 erstmals ein Computer eingesetzt wird. Die Stromlieferung der EVS erfolgt über die Hochspannungsleitung aus Kupferzell und wird im Umspannwerk an der Neuen Reifensteige von 110 kV auf 20 kV herunter transformiert. 

1982

Anschluss an die Erdgasfernleitung

1978 sichert sich Schwäbisch Hall das Recht, an überregionale Fernerdgasleitung Crailsheim - Schwäbisch Hall - Stuttgart angeschlossen zu werden. Im Dezember 1982 wird der Anschluss an die Ferngasleitung mit einem Festakt im Neubausaal eingeweiht. 

Erstes kleines Blockheizkraftwerk am Schenkenseebad geht in Betrieb

Mit Strom aus Wasserkraft und Blockheizkraftwerken wollen die Stadtwerke Schwäbisch Hall den Anteil der Eigenstromerzeugung erhöhen. Eines der ersten BHKW ist das am Standort Schenkenseebad. Als Primärenergie wird Erdgas eingesetzt.

1983

Bau des Wasserhochbehälters Einkorn

Der Hochbehälter fasst 4.000 Kubikmeter Wasser. 

1984

Das Blockheizkraftwerk auf dem Teurershof geht in Betrieb

In der gekoppelten Erzeugung von Wärme und Strom sehen die Stadtwerke Schwäbisch Hall die Zukunft. 1985 wird bereits eine Eigenstromerzeugungsquote von 10% erreicht. Ende 1984 geht das zweite Blockheizkraftwerk mit fünf MAN Gasmotoren in Betrieb. Sie produzieren 3,5 GWh Strom pro Jahr und decken damit 3,5 % der gesamten Stromabgabemenge der Stadtwerke Schwäbisch Hall. 

Erste Planungen für das Wasserkraftwerk Dreimühlenwehr

Die Grünen fordern vor den Kommunalwahlen 1984 eine Wasserturbine am Dreimühlenwehr, 1986 werden Planungen vorgestellt. 1989/90 wurde das Wasserkraftwerk dann realisiert. Foto: Wasserkraftwerk Dreimühlenwehr im Jahr 2008, Harald Reich Fotostudio

Mit Klärgas betriebene BHKW geht in Betrieb

Das BHKW an der städtischen Kläranlage Vogelholz ist ein Beispiel für die frühe Nutzung von Biogas. 

1985

Schenkenseebad: Umbau von Frei- und Hallenbad in ein Freizeitbad

Schwerpunkt des Umbaus ist das Hallenbad. Es bekommt einen Mutter-Kind-Bereich, einen Wasserfall im Lehrschwimmbecken sowie ein Warmwasser-Außenbecken und eine Wasserrutsche. Außerdem wird eine moderne Sauna eingebaut. 8,5 Mio. DM werden investiert.

Erich Brucker wird Geschäftsführer

Oberingenieur Erich Brucker wird hauptamtlicher Geschäftsführer für den technischen Bereich der Stadtwerke Schwäbisch Hall. Der Kämmerer Gerhard Gschwend bleibt weiterhin als nebenamtlicher Geschäftsführer für das Vertrags-, Rechts- und Finanzwesen zuständig.  

1987

"Dolan Barracks" bekommen Fernwärme

Das erdgasbetriebene Heizkraftwerk für die Kasernen und Wohnanlagen der amerikanischen Armee in Hessental geht 1987 ans Netz. In seiner Endausbaustufe liefert die erdgasbetriebene Anlage mit acht Motoren jährlich 3 MW thermische und 2 MW elektrische Energie. Die Eigenstromversorgung erhöht sich auf 18%.
Die Haller Stadtwerke verfolgen schon damals konsequent die Strategie, möglichst viel Eigenstrom zu erzeugen und mit einem hohen Wirkungsgrad die Primärenergie umweltfreundlich in Strom und Wärme zu verwandeln.

Umweltschutz wird offiziell zum zentralen Unternehmensziel erklärt

Er ist zentraler Bestandteil des Energiekonzeptes von Geschäftsführer und Bürgermeister Gschwend. Nicht nur kurzfristige Rentabilitätsgesichtspunkte sollen eine Rolle spielen, sondern langfristig nachhaltige ökologische und ökonomische Ergebnisse erzielt werden. Kurz- und mittelfristige ökonomische Nachteile sollen hingenommen werden. Wasserkraft und Kraft-Wärme-Kopplung spielen die zentrale Rolle.

Rosengarten bekommt Erdgasversorgung

Nachdem Schwäbisch Hall seit 1982 an das überregionale Erdgasnetz angeschlossen ist, werden auch die Teilorte bis 1995 etappenweise ans Erdgasnetz angeschlossen. 1987 wird die Erdgasversorgung auf Rosengarten ausgedehnt.

1988

Begründung der Städtepartnerschaft Schwäbisch Hall - Neustrelitz

Die dort früher bestehenden Stadtwerke sind zu DDR-Zeiten verstaatlicht worden. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall leisten Aufbauhilfe und beteiligen sich 1991 mit 40% an dem neuen Unternehmen und führen die Geschäfte. 

1990

Johannes van Bergen übernimmt die Geschäftsführung

Mit dem neuen Geschäftsführer wird der Ausbau der Blockheizkraftwerke beschleunigt. 

OB Karl Friedrich Binder übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz

Oberbürgermeister Karl Friedrich Binder übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall von seinem Vorgänger Erich Specht.

Gschlachtenbretzingen wird ans Erdgasnetz angeschlossen

Nach Anschluss Schwäbisch Halls ans überregionale Erdgasnetz 1982 ist Erdgas auch ein Schlüssel für die ersten Schritte in das Umland von Schwäbisch Hall. 1990 wird auch Gschlachtenbretzingen ans Erdgasnetz angeschlossen.

1991

Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Fernwärme in der Innenstadt wird fällig

Post, Modehaus am Milchmarkt, Rathaus, Kämmerei und Steueramt werden mit Nahwärme versorgt.  Die zentrale Anlage steht im Postgebäude am Hafenmarkt.

Neuer Stromtarif belohnt geringeren Verbrauch

Geringer Stromverbrauch wird belohnt, hoher durch Mehrbelastung bestraft. Die Genehmigung des neuen Tarifs zieht sich hin, das Landeswirtschaftsministerium braucht Monate für die Einwilligung. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH ist mit dem neuen Tarif Vorreiter in ganz Baden-Württemberg. Bei den "Haller Stromspartagen" gibt es Energiespartipps,  einen Umstellungszuschuss für Erdgas und Brennwerttechnik sowie eine Förderung von Gasherden.

Neues Umspannwerk wird in der Stadtheide in Betrieb benommen

1991 geht das neue Umspannwerk in der Stadtheide in Betrieb. Zwei Drittel der Investitionskosten von 18 Mio. DM bezahlt die EVS, ein Drittel die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH.

Inbetriebnahme BHKW Schulzentrum Hagenbach

Der Ausbau der Eigenstromerzeugung wird weiter vorangetrieben. 

Uttenhofen wird ans Erdgasnetz angeschlossen

Das Erdgasnetz wird, ausgehend von Schwäbisch Hall, sukzessive erweitert. 1991 wird Uttenhofen ans Netz angeschlossen.

Einführung Netzleitsystem zur Energieoptimierung

Das neue Netzleitsystem optimiert den Einsatz von Energie, erfasst die Leistungsspitzen besser und gleicht diese aus. Foto: Leitstelle aus dem Jahr 1991, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Erstes Ökostrom-Einspeisegesetz weltweit tritt in Kraft

Das Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Stromnetz - Stromeinspeisungsgesetz (StromEinspG), trat 1991 als erstes Ökostrom-Einspeisegesetz weltweit in Kraft. Es verpflichtete Netzbetreiber erstmals, Strom aus erneuerbaren Quellen, wie Wasser- und Windkraft, Sonnenenergie, Deponie- oder Klärgas abzunehmen und zu vergüten.

1992

Wärmeerschließung Katharinen- und Weilervorstadt

In diesen Gebieten sind Großabnehmer mit Finanzamt, Arbeitsamt und Hotel Hohenlohe mit Solbad vorhanden. Die Quartiere werden vom Kraftwerk Salinenstraße versorgt.

Freiwillige Förderung privater Fotovoltatikanlagen

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall schärfen ihr ökologisches Profil mit der Förderung privater Fotovoltaikanlagen. 

1993

Übernahme des Heizkraftwerks des Diakonischen Krankenhauses (DIAK)

Nach Übernahme des Heizkraftwerks wurde dieses modernisiert. Mit dem übernommenen Kraftwerk kann die Eigenstromerzeugungsquote auf 36% gesteigert werden. Von dem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk werden auch Teile der Innenstadt und der Katharinen- und Weilervorstadt mit Wärme versorgt. Für die Gasturbinen wird eine 5 km lange Hochdruckgaszubringerleitung gebaut. Diese erhöht auch die Versorgungssicherheit der Stadt.  Foto: Heizkraftwerk evangelisches Diakoniekrankenhaus im Jahr 1993, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Abzug der US Army aus Hessental

Der Verlust der Amerikaner als Großabnehmer bedeutet einen deutlichen Rückgang der Energieabgabe.

Rekordinvestitionen ins Fernwärmenetz

16 Mio. DM werden in den Ausbau des Leitungsnetzes und den Bau von Blockheizkraftwerken gesteckt. 

Michelbach/Bilz wird an das Erdgasnetz angeschlossen

Für die Erdgasleitung nach Michelbach an der Bilz wird über 1 Mio. DM investiert.

1994

"Elvira-Tunnel" verbindet das GuD-Kraftwerk Salinenstraße mit dem Teurershof

Die Investition für den Tunnel, der das GuD-Kraftwerk an der Salinenstraße mit dem Teurershof verbindet, beträgt 3,6 Mio. DM und wird auf den Vornamen der Ehefrau des Geschäftsführers Johannes van Bergen getauft.

Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Salinenstraße geht in Betrieb

Im Oktober 1994 speist das Kraftwerk seinen ersten Strom ins Netz ein. Foto: GuD-Kraftwerk Salinenstraße Einweihung im Jahr 1994, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Eingemeindete Ortsteile werden mit Eigenstrom versorgt

Es ist das Ziel, alle in den 1970er Jahren eingemeindeten Ortsteile in Zukunft mit eigenem Strom zu versorgen. Es werden 1,7 Mio. DM in die Übernahme der Stromnetzes von Bibersfeld, Hohenholz, Starkholzbach und Heimbach investiert.

CO2-Bilanz wird erstellt

Die Stadtwerke legen eine CO2-Bilanz aus den Jahren 1973-1993 vor. Betrachtet werden neben Schwäbisch Hall, Michelfeld, Michelbach/Bilz und Rosengarten. Durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung konnten deutliche Emissionseinsparungen realisiert werden, die jedoch durch die Zunahme des Individualverkehrs wieder aufgefressen wurden.

Erste Förderung von Fotovoltaik

Der Schwäbisch Haller Gemeinderat beschließt, privaten Lieferanten von Solarstrom Zuschüsse zu bezahlen. Die erforderlichen Summen sollen auf alle Stromkunden umgelegt werden. Der Solarpfennig muss vom Wirtschaftsministerium in Stuttgart genehmigt werden.

1995

Planungen für Windkraftanlagen bei Bühlerzimmern

1995 planen die Stadtwerke Schwäbisch Hall die Errichtung von zwei Windkraftanlagen zwischen Veinau und Bühlerzimmern, um den Eigenstromanteil auf fast 50% zu erhöhen.

Höhere Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energiequellen

1995 macht das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg den Weg für eine höhere Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen frei. Ein halbes Jahr später stellen die Stadtwerke 290.000 DM  für die Förderung von Energie aus Fotovoltaik, Wind, Bio-, Deponie- und Klärgas sowie Biomasse bereit. 

Neues Blockheizkraftwerk in der Stadtheide

Das Blockheizkraftwerk beim neuen Gefängnis geht in Betrieb.

1996

Liefervertrag mit der GVS wird bis 2010 verlängert

1996 beziehen die Stadtwerke Schwäbisch Hall 620 Mio. kWh Erdgas von der Gasversorgung Süddeutschland (GVS). In diesem Jahr wird der Vertrag bis 2010 verlängert. 

Anschluss Bausparkasse an das Fernwärmenetz

1994 beginnen die Planungen für die Leitungsverlegung. Durch dieses Vorhaben will man in Schwäbisch Hall für bessere Luft sorgen. Die Bausparkasse hofft auf eine Primärenergieeinsparung von 33 % und einen um 36% geringeren Ausstoßes an CO2. 1996 sind die Bausparkasse und große Teile der Innenstadt ans Fernwärmenetz angeschlossen. Bisherige Fernwärmeinseln der verschiedenen Stadtteile sind miteinander verbunden.  Beim Leitungsbau in der Innenstadt stoßen die Bauarbeiter immer wieder auf archäologische Relikte.

Alfred-Leikam-Kraftwerk im Solpark geht in Planung

Das neue Blockheizkraftwerk soll mit Erdgas betrieben werden.

Erstes erdgasbetriebenes Fahrzeug im Fuhrpark

Das erste mit Erdgas betriebene Fahrzeug im Fuhrpark der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH ist ein BWM 316 g. Er zählt zu den ersten 70 Pionierfahrzeugen, die serienmäßig als bivalentes Fahrzeug ausgeliefert wurden.

Neues Verwaltungsgebäude: es fällt der Grundsatzbeschluss zum Neubau

Um die bisherige "Hinterhofsituation" zu beenden fällt der Beschluss zum Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes und Kundenzentrums. Die Realisation des Gebäudes kostet rund 12 Mio. DM.
Architekt Werner Schuch wird den Entwurf umsetzen.

Europäische Union eröffnet die schrittweise Öffnung des Strommarkts

Erklärtes Ziel der Europäischen Union war es, einen einzigen integrierten europäischen Elektrizitätsbinnenmark über alle EU-Mitgliedstaaten hinweg zu schaffen, um insgesamt die Netzkosten zu senken und Synergien bei der Versorgungssicherheit zu nutzen (vgl. Artikel 114 und Artikel 194 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)). Durch das Unbundling aller nationalen europäischen Strommärkte sollen die Bereiche Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Endkundengeschäft in den Mitgliedsländern getrennt aufgestellt werden. Die Entflechtung bezog sich zunächst auf die rein buchhalterischer Ebene.

Die Stadt Neustrelitz übernimmt die Stadtwerke Neustrelitz

Nach der guten Entwicklung der wieder aufgebauten Stadtwerke Neustrelitz entscheidet die Stadt Neustrelitz, die Anteile der Stadtwerke Schwäbisch Hall an diesem Unternehmen wieder zurückzukaufen. 

Errichtung Windkraftanlagen zwischen Bühlerzimmern und Veinau

1997

Abgabemenge für Fernwärme steigt um 42%

Die Abgabemenge steigt nach all den Investitionen der vergangenen Jahre auf 116.207 MWh im Jahr. Der größte Abnehmer ist die Bausparkasse, welche die Fernwärme insbesondere im Sommer für Absorptionskälteanlagen zur Kühlung der Büros nutzt. 

Hermann-Josef Pelgrim wird Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall

Hermann-Josef Pelgrim (*15. Oktober 1959 in Bocholt) wird am 27. April 1997 zum Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall gewählt.

Energiesparlampen werden an Kunden verschenkt

In der Aktion "Schwäbisch Hell" profitieren rund 2.000 Haushalte von der Anregung, Energie einzusparen. 

Inbetriebnahme Alfred-Leikam-Kraftwerk

Das neue Heizkraftwerk hat zwei große Erdgasmotoren mit einer Gesamtleistung von 5,8 MW und kann jährlich 28 GWh Strom erzeugen, was einem Anteil am Gesamtstromabsatz der Stadtwerke von 16% entspricht. Mit dem neuen Kraftwerk steigt die Eigenerzeugungsquote auf die anvisierten 46%.
Die Fernwärmeabgabe steigt um 42% auf 116.207 MWh. Der damalige baden-württembergische Umweltminister Hermann Schaufler setzt das neue Blockheizkraftwerk in Hessental in Gang und lobt die Vorreiterrolle der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH bei der dezentralen Energieerzeugung.  Foto: Richtfest Kraftwerk Alfred-Leikam im Jahr 1997, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Aufbau des Bündelfunknetzes in Schwäbisch Hall

Ausgangspunkt ist die Erneuerung der 30 Jahre alten Funkausrüstung. 1997 wird die 100%ige Tochter Hallkom GmbH als Betreiberin des Bündelfunknetzes gegründet. Der Betrieb des Bündelfunknetzes wird 1998 aufgenommen. Es gibt 14 Antennenstandorte in Schwäbisch Hall, Crailsheim, Sindelfingen, Gschwend, Ellwangen und im Raum Nürnberg. Der Schwerpunkt des Unternehmens hat sich vom Bündelfunkbetrieb auf IT- und Abrechnungsdienstleistungen gewandelt. 

Justizvollzugsanstalt bekommt Blockheizkraftwerk

In der Justizvollzugsanstalt in der Stadtheide wird eine Investition von 1,1 Mio. DM in ein Blockheizkraftwerk getätigt. Die nahegelegene Firma Recaro wird gleich mit ans Fernwärmenetz angeschlossen. 

1998

Schließung der Flusswasseraufbereitungsanlage Uttenhofen

1997 kommen noch 70 % des Schwäbisch Haller Trinkwassers aus der Flusswasseraufbereitungsanlage in Uttenhofen. 1998 sollte eigentlich der Bau eines neuen Wasserwerks beginnen. Aus Kostengründen wurde dann jedoch im Februar 1998 beschlossen, das Flusswasserwerk zu schließen und die entsprechende Trinkwassermenge ab 1. Januar 1999 durch die Nordostwasserversorgung Crailsheim liefern zu lassen.  Foto:
Flusswasseraufbereitungsanlage in Uttenhofen,
Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Europäischer Solarpreis

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH erhöht 1997 die Fotovoltaikförderung für Privathaushalte auf 65% der Investition. Damit soll der Ausbau der Solarenergie noch schneller vorangetrieben werden - und das, bevor sich auf Bundesebene entsprechende Initiativen durchsetzen.  Für die umfassende Förderung erneuerbarer Energien bekamen die Stadtwerke Schwäbisch Hall im Jahr 1998 den Europäischen Solarpreis verliehen.

Zeitschrift "Öko-Test" bescheinigt gute Ökobilanz

Das Magazin bescheinigt den Haller Stadtwerken eine gute Öko-Bilanz und heben sie als positive Ausnahme vor allem gegenüber den Großkonzernen heraus. In Schwäbisch Hall werden im Verhältnis zum Umsatz mehr als doppelt so viel für Zukunftstechniken ausgegeben als beispielsweise bei RWE. 

Anschluss des Berufsschulzentrums ans Fernwärmenetz

Das Berufsschulzentrum des Landkreises wird ans Fernwärmenetz angeschlossen. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall übernehmen die dortige Heizzentrale. 

Beitritt zur SüdWestStrom GmbH

1998 beteiligen sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall mit 1,8 % an der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH (Südweststrom). Mit dem Verbund von 30 kleineren kommunalen Stromerzeugern will man gegenüber den großen Energielieferanten als gewichtiger Partner auftreten und damit günstigere Strompreise realisieren und auf dem Markt unabhängiger werden.  Die Eigenerzeugungsquote der Haller Stadtwerke liegt bei 58% und erreicht damit einen Spitzenplatz in Baden-Württemberg. Über die Südweststrom werden zusätzliche Strommengen, unter anderem aus der Schweiz, zugekauft.

Stadtwerke Sindelfingen GmbH wird gegründet

Ende 1998 fällt die Entscheidung des Sindelfinger Gemeinderats, unter Beteiligung der EnBW, der Neckarwerke sowie den Stadtwerken Schwäbisch Hall die Stadtwerke Sindelfingen GmbH zu gründen. Die Stadtwerke halten an der Gesellschaft 37,5 %, die Stadt Sindelfingen 37,4 %, EnBW 16,6 % und die Neckarwerke 8,5 %. Geschäftsführer wird Johannes van Bergen. Neben einem Gewinnanteil gehen aus der Beteiligung auch Dienstleistungen für die Stadtwerke Schwäbisch Hall hervor.

1999

Geschäftsführer Gerhard Gschwend geht in den Ruhestand

Zum Jahresende 1999 wird Gerhard Gschwend in den Ruhestand verabschiedet. Johannes van Bergen ist nun alleiniger Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. 

Ökostrom gewinnt an Bedeutung - erfolgreicher Einstieg in den Stromhandel

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben sich 1999 um die Lieferung des Ökostroms für die Organisation Greenpeace Energy eG beworben. Zusammen mit einigen Partnern kommen sie auch zum Zuge. Bis Dezember 1999 interessierten sich schon 4.000 Kunden für den "grünen" Strom. Im Februar sind es dann schon 7.000 Kunden. Der vereinbarte Stromlieferungsvertrag sieht vor, dass alle zwei Jahr neue Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien errichtet werden sollen. Im November 2000 konnte ein weiterer Liefervertrag mit den "Stromrebellen aus dem Schwarzwald", Elektrizitätswerke Schönau GmbH abgeschlossen werden. Im Oktober 2003 kommt dann das Düsseldorfer Unternehmen Naturstrom AG dazu. Insgesamt werden damit 42.000 Kunden bundesweit mit Ökostrom beliefert.  2004 übernehmen die Stadtwerke 40.000 Kleinkunden des Naturstromanbieters Unit

2000

Erneuerbare-Energien-Gesetz tritt in Kraft

1.4.2000

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2000 (EEG 2000) stellte eine neue Qualität in der Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland dar. Mit Inkrafttreten des EEG 2000 wurde das Stromeinspeisungsgesetz als Vorläufergesetz außer Kraft gesetzt. Das EEG wurde bis heute immer wieder novelliert.

Dienstleistungsgeschäft lässt Mitarbeiterzahl wachsen

Seit Ende 1975 ist die Mitarbeiterzahl von 103 bis zum Jahr 2000 auf 140 Personen in Voll- und Teilzeit gewachsen. Einen großen Beschäftigungsschub bewirkt das wachsende Dienstleistungsgeschäft. Hierzu zählt die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Sindelfingen und der Ökostromhandel. Von 2000 bis 2005 werden allein 65 neue Mitarbeiter eingestellt.

Einweihung Kundenzentrum

Das neue Verwaltungsgebäude mit Kundenzentrum und Veranstaltungssaal im Glasturm, An der Limpurgbrücke 1, wird im Juli 2000 festlich und mit vielen Attraktionen für die Bevölkerung eingeweiht. 

Übernahme der WIKRA GmbH

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall übernehmen die Anteile an der WIKRA GmbH und integrieren die Gesellschaft voll in die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH. 

Grundsatzbeschluss zum Bau einer Holzverstromungsanlage

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schwäbisch Hall fasst den Grundsatzbeschluss zum Bau einer Holzverstromungsanlage und gründet die Holzverstromung Hall GmbH als 100% Tochter der Stadtwerke Schwäbisch Hall. Im November 2000 kommt gedanklich eine Biomasse-Verstromung Schwäbisch Hall GmbH dazu. Ein geplantes Werk soll pro Tag 100 Tonnen Biomasse verarbeiten. Aus den Plänen wurde allerdings nichts, das Biomassekraftwerk entsteht statt dessen in Freiberg in Sachsen.

Beitritt zu den EnergiePartner Süd GmbH

Mit der Energiepartner Süd GmbH wird eine neue Kooperation mit sechs anderen Stadtwerken in Baden-Württemberg geschlossen. Jedes Unternehmen beteiligt sich mit 16,67 %. Hierzu zählen die Stadtwerke Ulm, Tübingen, Mühlacker, Bietigheim-Bissingen und Friedrichshafen. Zentrale Aufgaben werden auf die Kooperationspartner verteilt. 

2001

Die erste Erdgastankstelle geht in Betrieb

Im Oktober 2001 geht an der Shell-Station an der B 14 die erste öffentliche Erdgastankstelle der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH in Betrieb. Der Umstieg auf Erdgasfahrzeuge wird anfänglich mit 1.500 DM gefördert. 

Johannes van Bergen übernimmt die Spitze des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung

Von 2001 bis 2007 setzt sich Johannes van Bergen im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung als Vorsitzender für die Bekanntmachung und Förderung der umweltfreundlichen Energieumsetzung ein.

Berufschulzentrum wird an den Wärmeverbund angeschlossen

Die Stadtwerke übernehmen die dortige Heizzentrale und investieren in ein Blockheizkraftwerk.

Die Stadt verkauft vier Parkhäuser an die Stadtwerke

Nachdem die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG mit der DZ-Bank in Frankfurt einen Gewinnabführungsvertrag vereinbart hatte, um damit die Steuerlast der DZ-Bank-Gruppe möglichst klein zu halten, brechen die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Schwäbisch Hall drastisch ein. Die Steuergelder des Finanzinstituts machen rund 80% der städtischen Einnahmen aus. Um den städtischen Etat zu entlasten, verkauft die Stadt vier Parkhäuser an die Stadtwerke und überträgt an sie auch die Betriebsführung der Parkeinrichtungen.

Schenkenseebad: "Black Hole"-Rutsche wird eingebaut

In der dunklen Röhre sorgen Lichteffekte und kurvenreiche Gefälle für eine geheimnisvolle Rutschpartie. Das Schenkenseebad entspricht jetzt dem Standard der European Waterpoark Association, wie nur 11 andere Bäder in Baden-Württemberg.

Schenkenseebad: Weltklasseschwimmerin Christl Justen

Von 1990 bis 2001 war die Weltklasseschwimmerin Christl Justen hauptamtliche Sportlehrerin der TSG bevor sie bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall für das Schenkenseebad eingestellt wurde. 

2002

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz tritt in Kraft

1.4.2002

Mit dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)) werden in der Bundesrepublik Deutschland der Erhalt, die Modernisierung und der Ausbau von KWK-Anlagen gefördert, die mit gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden und nicht durch das Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefördert werden. Das KWK-Gesetz trat am 1. April 2002 in Kraft.  Für die Stadtwerke Schwäbisch Hall, die strategisch massiv auf Eigenenergieerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung setzen, ist die gesetzlich gesicherte Vergütung für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung bedeutend und macht die Strom- und Wärmeproduktion rentabler.

Teurershof: Neues Blockheizkraftwerk geht in Betrieb

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall investieren 900.000 Euro in ein neues Blockheizkraftwerk. 

Nach Liberalisierung der Gasmärkte kann Erdgas günstiger bezogen werden

Mit der Liberalisierung des Gasmarkts versuchen die Stadtwerke Schwäbisch Hall gemeinsam mit sieben weiteren Stadtwerken Erdgas auf dem internationalen Markt einzukaufen, um günstigere Erdgaspreise realisieren zu können. Aus dem langfristigen Liefervertrag mit der GVS konnten sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall nach einem gerichtlichen Vergleich lösen. Von 2002 an beziehen die Stadtwerke Schwäbisch Hall das Erdgas von der Wingas GmbH aus Kassel und konnten dadurch deutliche Preisvorteile für ihre Kunden realisieren.

HallCard wird eingeführt

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall führen ein ein bargeldloses Bezahlsystem ein. Mit der HallCard können Parkvorgänge an Parkscheinautomaten bezahlt und bei Händlern Parkgebühren erstattet werden. Die Karte wird auch in den Bädern als Zutrittssystem eingesetzt. 2005 sind bereits 9.800 Karten in Gebrauch.

2003

Beteiligung an der Trianel European Energy Trading Group

Das Unternehmen gehört zur international agierenden und auf einer Kooperation europäischer Stadtwerke beruhenden Trianel-Gruppe. Es handelt mit Energie, Energiederivaten sowie zugehörigen Finanzprodukten. Die Stadtwerke übernehmen einen Anteil von 0,36%. 

Schenkenseebad: Komplettsanierung des Freibads

3,6 Mio. € werden in die Sanierung des Freibads investiert und bis Mai 2004 die alten Becken durch Edelstahlbecken ersetzt. Außenanlagen werden umgestaltet, Sanitärräume saniert und eine 11 Meter hohe Freifall-Rutsche gebaut. 

Erwerb der ESA Energiedienstleistungsgesellschaft Sankt Augustin GmbH

Das Energieversorgungsunternehmen bei Bonn betreibt ein Blockheizkraftwerk mit 720 kW, von dem aus ein Wohngebiet und eine Klinik mit Strom und Wärme versorgt werden. 

Beteiligung an der KWA Contracting AG

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH beteiligen sich mit 33% an der KWA Contracting AG. Das Unternehmen hat sich auf die Steuerung des Baus, Betriebs und der Finanzierung von Energieanlagen spezialisiert und hat seinen Schwerpunkt in der energetischen Nutzung von Biomasse. 

2004

Abschluss Konzessionsvertrag mit der Stadt Schwäbisch Hall

2004 schließen die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH mit der Stadt Schwäbisch Hall einen Konzessionsvertrag über die Lieferung von Erdgas, Wasser und Strom ab, der eine Dauer von 20 Jahren hat.

Solarfond wird aufgelegt

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall legen einen Solarfond auf. Er enthält 4 Mio. Euro und finanziert neue Fotovoltaik- und Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbarer Energie- und Kraft-Wärme-Kopplung. In wenigen Tagen zeichnen 480 Anleger die Anteile mit einer Gesamtsumme von 4,1 Mio. Euro. Der Solarfond ermöglicht eine Beteiligung an der Windpark Köthen GmbH & Co. KG von 6,13 %, die den Bau von 17 Windkraft- udn Photovoltaikanlagen plant. 

Schenkenseebad: Sanierung Sauna, Rekordbesucherzahl

Der Saunabereich wird in diesem Jahr modernisiert. Aufgrund der umfangreichen Sanierungsarbeiten klettert die Besucherzahl im gesamten Freizeitbad auf insgesamt 515.000 Besucher im Jahr. 

2005

Sonnenhof: Neuer Großabnehmer kommt ans Wärmenetz

Im Gebäude des Sonnenhofs wird ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk errichtet. 

Schenkenseebad: Sanierung Hallenbad

Im Jahr 2005 investieren die Stadtwerke nochmals 4,6 Mio. € in die Modernisierung und Sanierung des Hallenbads, das unter anderem eine neue Eingangshalle bekommt. 

Braunsbach erhält Flüssiggasversorgung

Mit Braunsbach wird ein Liefervertrag für Flüssiggas abgeschlossen, mit der langfristigen Aussicht, ebenfalls an das Schwäbisch Haller Erdgasnetz angeschlossen zu werden.

Haller Stadtwerke werden Betreiber kleinerer Bäder

Seit 2005 betreiben die Stadtwerke Schwäbisch Hall die Kleinschwimmhalle beim evangelischen Schulzentrum in Michelbach an der Bilz sowie das Freibad in Rosengarten-Rieden. Die Anlage in Rieden wird fast komplett neu gebaut. Die Gemeinden leisten einen Kostenbeitrag zum Betrieb. Über dieses Modell konnten die beiden Bäder gerettet werden. 

Mitarbeiterwachstum erfordert Büroerweiterungen

Im Haus Unterlimpurger Straße 84 werden zusätzliche Büros auf einer Fläche von 1.300 m2 eingerichtet.
Das reicht jedoch nicht aus. Teile der Markthalle auf der Kocherwiese werden angemietet und von der Technik genutzt. 

Aufbau der Energieversorgung Ottobrunn GmbH

Im Jahr 2005 wurde begonnen die Energieversorgung Ottobrunn GmbH aufzubauen. Gegen die Konkurrenz von E.ON Bayern haben die Haller Stadtwerke die Konzession für das Stromnetz im Jahr 2006 erhalten. 

Beteiligung an der Kommunal Partner GmbH

Die Gesellschaft, die von den sechs Stadtwerken der EnergiePartner Süd GmbH gegründet wird, soll weitere Anteile von zum Verkauf stehenden Stadtwerken erwerben und verwalten. 

Beteiligung an der Trianel Power Kraftwerk Hamm-Uentrop GmbH & Co. KG

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall steuern 3,75 Mio. € für den Bau eines 450 Mio. € teuren 840 MW Erdgas-Großkraftwerks bei. Ziel ist es, die 27 beteiligten Versorgungsunternehmen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden unabhängiger von Großkonzernen und vom Stromhandel zu machen. 

2006

Übernahme der Stromkonzession der Gemeinde Ottobrunn bei München

Gegen die Konkurrenz von E.ON Bayern haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall in Ottobrunn den Zuschlag für die Stromkonzession erhalten. Ein neues Unternehmen soll gegründet werden, an dem sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall mit 60 %, die Gemeinde Ottobrunn mit 20 % beteiligen sollen.

Übernahme von Anteilen an der HKS Systeme GmbH

Die Paderborner Softwarefirma, mit der seit 2001 kooperiert wird, entwickelt Kassen- und Zutrittssysteme im Bäder- und Parkierung. 

Bewerbung um zahlreiche Stromkonzessionen

Ende 2006 und Anfang 2007 bewerben sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall um die Stromkonzessionen in der Region in elf Kommunen. Die Konzessionen für Mainhardt und Wüstenrot gehen an die Stadtwerke Schwäbisch Hall über. 

Bühlerzell bekommt Nahwärmenetz

Mit Bühlerzell vereinbaren die Stadtwerke den Aufbau eines mit einer Holzpellet-Anlage beheizten Nahwärmenetzes für Gebäude der Gemeinde sowie ein Seniorenheim. 

2007

Probebetrieb im neuen Pflanzenölkraftwerk

Ein 70 Tonnen schwerer überarbeiteter Schiffsdiesel ist das Herzstück der Anlage. Mit ihm soll der Anteil regenerativer Energie auf 25% ansteigen. Der Bedarf von 7.500 Tonnen Pflanzenöl pro Jahr soll zu 90% aus asiatischem Palmöl aus zertifiziertem Anbau und 10% aus heimischem Rapsöl gewonnen werden.  Im Frühjahr 2007 geht das Pflanzenölkraftwerk offiziell ans Netz. 7,5 Mio. Euro wurden investiert. Die Leistung des Kraftwerks beträgt 5,4 MW. 30 MWh Strom. 5 MWh Wärme werden im Jahr erzeugt. 

Übernahme der Stromkonzession der Gemeinde Rosengarten und Bühlerzimmern

In Rosengarten übernehmen die Stadtwerke Schwäbisch Hall das Stormnetz der EnBW. Im Sommer erhalten die Stadtwerke dann auch die Konzession für die Stromlieferung nach Bühlerzimmern.

DIAK: Umstellung von Dampf- auf Warmwasserversorgung

Durch die Umstellung der Dampf- auf Warmwasserversorgung können rund 30% der Kosten eingespart werden.

2. Erdgastankstelle im Solpark

Mit einem großzügigen Förderprogramm für den Umstieg auf Erdgasfahrzeuge von bis zu 1.500 Euro je Fahrzeug, einem im Vergleich zu Benzin und Diesel günstigen Spritpreis sowie vielfältigen Werbemaßnahmen gelingt es sukzessive Kunden für Erdgasmobilität zu gewinnen. 2007 fahren 241 Fahrzeuge im Landkreis Schwäbisch Hall, sodass eine zweite Erdgastankstelle in der Alfred-Leikam-Straße in Betrieb genommen werden kann. 

Michelfeld: Steinäckersiedlung bekommt Nahwärme

Erweiterung der Heizzentrale in der Steinäcker Halle um ein Blockheizkraftwerk und Anschluss der Grundschule und des Neubaugebiets Steinäcker mit 70 Häusern ans Nahwärmenetz. 

Aqua Römer: Kooperation mit Mineralwasserhersteller in Mainhardt

Im Rahmen eines Contracting-Modells entsteht auf dem Firmengelände ein Blockheizkraftwerk mit 50 kW elektrischer und 100 kW thermischer Leistung. 

Gründung der German Bio-Energy GmbH

Zur Beschaffung und Anbau ökologisch zertifiziertem Pflanzenöls wird eine Beschaffungsgesellschaft mit 67 Gesellschaftern und Sitz in Schwäbisch Hall gegründet. Das Stammkapital beträgt 11,9 Mio. €. Gemeinsam mit anderen Stadtwerken und der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) soll die Versorgungsgesellschaft den Anbau, Import, die Verarbeitung und den Vertrieb von Pflanzenöl aufbauen. 

Gründung der SBE Sustainable Bio Energy GmbH

Zusammen mit den Stadtwerken Uelzen wird die SBE Sustainable Bio Energy Holding GmbH gegründet. Diese Gesellschaft baut vor Ort auf etwa 11.000 Hektar Raps, Weizen, Soja und Gerste an und verkauft die Ernteerträge auf dem Weltmarkt. Damit soll eine Preisabsicherung für den Einkauf von Biogas und Pflanzenöl für die Kraftwerke auf Basis der Erzeugerkosten erreicht werden. 

Parkhaus Schiedgraben erhält modernes Leitsystem

Freie und belegte Parkplätze werden mit Ultraschall zuverlässig erkannt. Die anderen Parkhäuser folgen nach. Parkuhren werden abgeschafft und durch Parkscheinautomaten ersetzt. 

Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Hamm-Uentrop geht ans Netz

Die Haller Stadtwerke beteiligen sich zusammen mit 26 anderen regionalen und kommunalen Stromerzeugern an diesem erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerk. 

Die Eigenstromerzeugung liegt bei 60%

Als Folge des konsequenten Umweltengagements der Stadtwerke kann eine Eigenstromerzeugungsquote von 60 % des Strombedarfs erreicht werden. Der CO2-Austoß soll in den nächsten zehn Jahren um die Hälfte reduziert werden. Beim G8-Gipfel in Heiligendamm im gleichen Jahr ist dieses Ziel bis zur Mitte des Jahrhunderts lediglich in Betracht gezogen worden. 

2008

450 Fotovoltaikanlagen sind am Netz

Auch dank der Förderung der Stadtwerke Schwäbisch Hall sind 2008 bereits 450 Fotovoltaikanlagen ans Stromnetz angeschlossen. 

Geschäftsführer van Bergen erhält den B.A.U.M. Umweltpreis

Wegen seines nachdrücklichen Einsatzes  für erneuerbare und nachhaltige Energiegewinnung wird Johannes van Bergen vom "Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management" neben dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer und Bergsteiger Reinhold Messner ausgezeichnet.

Baubeginn Areal Kocherquartier

Nach Planungen für die Neubebauung des Areals der ehemaligen Justizvollzugsanstalt an der Salinenstraße und der Entscheidung, das Projekt allein mit den städtischen Tochterunternehmen GWG und Stadtwerke ohne externen Investor durchzuführen, beginnt im Sommer 2008 die Projektumsetzung mit dem Bau des Parkhaus Kocherquartiers. Dort entstehen schließlich 318 Stellplätze und 174 Parkplätze. Die gesamte Neubebauung des Areals Kocherquartier gilt als größtes Bauvorhaben in der Innenstadt seid dem Stadtbrand im Jahr 1728. 

Pflanzenölkraftwerk: Verzicht auf den Einsatz von Palmöl

Aufgrund massiver Kritik der Organisation "Rettet den Regenwald" ersetzen die Stadtwerke Palmöl durch zertifiziertes Rapsöl.

Unterzeichnung des "Tübinger Manifest"

Vertreter von 36 Städten unterzeichnen die "Tübinger Erklärung". Das Manifest wendet sich gegen einen zunehmend unfairen Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu Lasten der Stadtwerke und zu Gunsten der Großkonzerne.

Gründung der EMW Energieversorgung Mainhardt Wüstenrot GmbH

Die Gesellschaft übernimmt die Stromnetze der Gemeinden Mainhardt und Wüstenrot. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH beteiligen sich mit 48%. 

2009

Übernahme des Wassernetzes in Rosengarten

Anfang 2009 übernehmen die Stadtwerke Schwäbisch Hall das 24 Kilometer lange Wasserleitungsnetz von Rosengarten, das bisher von der Biberwasserversorgungsgruppe betrieben wurde. 

Mikrobiogasnetz nimmt Biogas auf

2009 begannen die Planungen für das Vorreiterprojekt Mikrobiogasnetz. In Zusammenarbeit mit Landwirten in der Region sollen Blockheizkraftwerke betrieben werden. Die Gasleitung wurde bereits beim Bau der Haller Westumgehung mit verlegt.  In der Biogasanlage von Landwirt Michael Reber können nach Anlagenerweiterung und -optimierung im neuen 7.500 m3 fassenden Gärproduktlager jährlich 2,3 Millionen Kubikmeter Biogas gewonnen werden. Der Großteil dieses Biogases wird an das Mikrobiogasnetz der Stadtwerke Schwäbisch Hall abgegeben, um damit mehrere Blockheizkraftwerke zu betreiben, die ihre Wärme an das Wärmeverbundnetz Schwäbisch Hall abgeben. 

An der Biogasanlage Reber GmbH sind die Stadtwerke Schwäbisch Hall mit 25,1 % beteiligt. 

Pflanzenölverstromungsanlage: Umstieg auf Rapsöl

Aufgrund von Kritik gegen den Einsatz von Palmöl von Umweltschützern, wie der Initiative "Rettet den Regenwald" und von Greenpeace, wird nach langer Diskussion um den besten Pflanzenöleinsatz auf Rapsöl umgestellt, das zunächst aus wirtschaftlichen Gründen nicht infrage gekommen ist.

Übernahme der Stromkonzession der Gemeinde Michelbach/Bilz

Seit 2009 versorgen die Stadtwerke Schwäbisch Hall auch die Gemeinde Michelbach an der Bilz mit Strom.

Schenkenseebad: Paradies für Kinder

Mit Einweihung der Reifenrutsche "X-Tube", dem neuen Kleinkinderbereich mit Piratenschiff und Leuchtturm, ist das Schenkenseebad zum Kinderparadies geworden. Auf der 80 Quadratmeter großen Wasserlandschaft und zehn Becken können kleinere Kinder Wasser erleben.  Das Schenkenseebad entspricht nun dem Standard der European Waterpark Association. In den Jahren 2002 bis 2009 investierten die Stadtwerke mehr als 16 Mio. € in das Bad. 

Angebot für Endkunden: Energiesparchecks

In Kooperation mit dem Schornsteinfegerhandwerk werden für Endkunden und Hausverwaltungen Energiebedarfchecks für Gebäude auf der Grundlage der Energieeinsparverordnung (EnEV) angeboten. Schon im Jahr 2009 werden 176 Energiechecks durchgeführt.

2010

Gründung der Ahrtal-Werke GmbH

Mit der Gründung der Ahrtal-Werke GmbH sollen Endkunden mit Energie versorgt und die Netzführung für Strom-, Erdgas-, Wasser- und Wärmenetze in der Gemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler bei Bonn und deren direkte Umgebung übernommen werden. Das Unternehmen soll sich zu einem kommunalen Versorger entwickeln, der nahe bei den Bürgern vor Ort ist und den Ausbau dezentraler und regenerativen Energien fördert.

Gründung der Solar Invest AG

Mit der Gründung der Aktiengesellschaft soll der Ausbau erneuerbarer Energien voran gebracht und neue Anlagen finanziert werden. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben im Geschäftsjahr die eigenen, regenerativen Erzeugungsanlagen in die Solar Invest AG übertragen und dann die Aktien der Gesellschaft interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Kauf angeboten. So kam ein Bürgerbeteiligungsmodell zustande, das ein Volumen von rund 10,6 Mio. € aufweist.

Stadt verkauft Markthalle an die Stadtwerke

Im Jahr 2010 kaufen die Stadtwerke Schwäbisch Hall die Markthalle auf der Kocherwiese. 
Hier sollen weitere Büros entstehen.

Heizkraftwerk Teurershof bekommt zwei neue, mit Biogas betriebene BHKW

Im Heizkraftwerk Teurershof wurden zwei neue Blockheizkraftwerke, eines mit rund 400 kWel und eines mit 250kWel in Betrieb genommen. Beide Anlagen werden mit Rohbiogas aus den beiden Biogasanlagen in Gailenkirchen und Hesselbronn betrieben. Das Rohbiogas kommt über das Mikrobiogasnetz zum Kraftwerksstandort. Mit den zwei neuen Blockheizkraftwerken hat sich die produzierte Strom- und Wärmemenge aus Biogas im Kraftwerksstandort Teurershof mehr als verdoppelt.

Raibach wird mit Wärme aus Biogaserzeugung versorgt

Das Wärmenetz Raibach wird eingeweiht, an das 24 der 52 Gebäude in Raibach angeschlossen wurden. Die Hälfte des Heizenergiebedarfs des Ortes wurde auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt.

2011

40-jähriges Firmenjubiläum

Im Jubiläumsjahr ist es gelungen, ein attraktives und breites Jubiläumsprogramm auf die Beine zu stellen, bei dem für Kunden, Partner und die Mitarbeiter einiges geboten war.

Neubau Verwaltungsgebäude Technik

Neubau des Verwaltungsgebäudes Technik in der Steinbacher Straße 57.

Übernahme des Stromnetzbetriebs in Ottobrunn

Zum Jahresbeginn haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall den Stromnetzbetrieb in Ottobrunn vollständig übernommen. 

Einweihung Kocherquartier

29.3.2011

Die Fertigstellung des Kocherquartiers wird mit einem großen Halli Galli Fest gefeiert. 3.000 Menschen halten ein langes "Band der Sympathie" um ins Guiness Buch der Rekorde zu kommen. Das Kocherquartier als neues Stadtviertel gilt als größtes Bauprojekt seit dem Wiederaufbau nach dem Stadtbrand im Jahr 1728. Im neuen Quartier wurde Altes mit Neuem zusammengebracht: das alte Gefängnis von 1849 wurde zum "Haus der Bildung". In neuen Gebäuden finden Banken, Wohnungen, Praxen, Restaurants und Cafés ihren Platz.  Die neue Tiefgarage bietet Platz für 308 Autos, weitere 170 Parkplätze werden direkt am neuen Omnimusbahnhof untergebracht. Für den Bau der Tiefgarage wurden 25.000 m3 Beton und 3.000 Tonnen Stahl verbaut.

Starkes Umsatzwachstum durch Energiehandel und Dienstleistungen

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall verzeichnen Ende des Jahres ein Umsatzplus von 34% auf 236,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Beigetragen haben die Tochterunternehmen, an denen die Stadtwerke beteiligt sind. Im Bereich der energiewirtschaftlichen Dienstleistungen wurden zum Ende des Geschäftsjahres bundesweit knapp 500.000 Endkunden für über 40 Energielieferanten über die Datenbanken der SHERPA-Dienstleistung betreut. Im Bereich der technischen Dienstleistung Netzführung klettert die Zahl der im Netzführungssystem vorhandenen Informationspunkte um über 10.000 auf rund 100.000 Informationspunkte. 

2012

Wasserkraftwerk Stadtmühle bekommt automatische Rechenreinigungsanlage

Zum Austausch der Rechenanlage muss der Kocher mithilfe eines Fangedamms auf Höhe des Epinalstegs  trockengelegt werden. Dazu karren Lastwagen rund 350 Kubikmeter Schotter und Erde (das entspricht 800 Tonnen) ins Flussbett.

Gründung Energieversorgung Michelfeld GmbH

Die Gründung der EVM Energieversorgung Michelfeld GmbH gilt als weiterer Schritt im Bereich der Rekommunalisierungsprojekte. Die EVM übernimmt von nun an die Stromversorgung in der Gemeinde und kann bereits zum Start sehr erfolgreich Kunden gewinnen.

Gründung des Betriebssportverein Stadtwerke Schwäbisch Hall Sport e.V.

Der Verein bietet verschiedene Bewegungsangebote für die Belegschaft zur Erhaltung der Gesundheit. So zum Beispiel Laufsporttraining, Fußball oder Schwimmen. 

Mitarbeiterzahl wächst auf 485 Mitarbeiter*innen

Die immer komplexeren Anforderungen der vielzähligen Geschäftsfelder erfordern mehr Personal. 

Wertberichtigung bei der SBE Sustainable BioEnergy Holding GmbH

31.12.2012

In diesem Jahr wurden Maßnahmen ergriffen, um die Erträge der landwirtschaftlichen Flächen zu optimieren und mit den besonderen gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Ukraine zu einem erfolgreichen Ergebnis zu kommen.  Auch wenn die Chancenentwicklung insgesamt positiv eingeschätzt wird, erfolgt aus Vorsichtsprinzipien zum Jahresende eine Wertberichtigung auf alle bilanzierten Vermögenswerte aus der Beteiligung an der SBE.

Ausbau der Fernwärmeversorgung bei den Tochterunternehmen

In den Tochterunternehmen Ahrtal-Werke GmbH und Energieversorgung Olching GmbH wird das Fernwärmenetz ausgebaut. 

Neubau des technischen Verwaltungszentrums in der Steinbacher Straße

Das neue Verwaltungsgebäude für den technischen Bereich konnte eingeweiht werden.

Das BHKW im Heizkraftwerk Salinenstraße wird auf Biomethan umgerüstet

Entwicklung einer Erdgasentspannungsturbine wurde gestartet

Gemeinsam mit der Firma FIMA aus Oberfischach wird ein innovatives Projekt gestartet: Mit einer Gasentspannungsturbine soll das Druckgefälle an der Erdgasübergabestation Hessental von der Fernleitung zum örtlichen Erdgasverteilernetz zur effizienten Stromgewinnung genutzt werden. 

Die emw übernimmt das Stromnetz in der Gemeinde Wüstenrot

1.7.2012

Die Energieversorgung Mainhardt Wüstenrot GmbH & Co. KG (emw) kooperiert mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall GmbH. Die Stadtwerke übernehmen den Betrieb des Stromnetzes, die Kundenabrechnung und bringen ihr Know-how in Investitionsprojekten ein. 

Sinkende Großhandelspreise und steigende Umlagen

Die sinkenden Marktpreise haben auf die Kraftwerksbeteiligung am Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uentrop sowie auf die Laufzeiten der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im eigenen Wärmenetzgebiet direkte, negative Auswirkung. Es wird mit negativen Deckungsbeiträgen gerechnet.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird grundsätzlich reformiert

1.4.2012

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird grundsätzlich reformiert. Mit der Novellierung wurde ein so genannter „Atmender Deckel“ eingeführt, der je nach bundesweitem Anlagenzubau die Einspeisevergütung senkt. Im Jahr 2012 wurde diese um 30 % gekürzt. Trotz der drastischen Kürzung dieser Vergütung stieg die in das Netz der Stadtwerke Schwäbisch Hall eingespeiste Menge an Strom aus Fotovoltaikanlagen im Jahr 2012 um fast 21 % auf 39.171 MWh an.

Planungen für Windkraftanlagen

Die Planungen konzentrierten sich auf den Bau von Windenergieanlagen auf den Gebieten Waldenburg, Einkorn/Kohlenstraße, Sittenhardt/Oberrot und Michelfeld/Mainhardt. Die Planungen für Windenergieanlagen sind insofern schwierig, als es bezüglich der Restriktionen zum Bau von Windenergieanlagen keine klaren Aussagen und Regelungen gibt. Kommunen bewerten die Regelungen insbesondere zur Abstandsregelung zur jeweiligen Bebauung unterschiedlich. 

Stadt Schwäbisch Hall wird zur "Energie-Kommune 2012" gewählt

Die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. lobt dabei die Vorreiterrolle, die Schwäbisch Hall bei der nachhaltigen Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien als Kommune einnimmt.

2013

Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerkes in der Robert-Bosch-Straße

Der Ausbau der Infrastruktur im Gewerbegebiet Stadtheide sowie die Erschließung des interkommunalen Gewerbeparks Schwäbisch Hall-West hatte in den vergangenen Jahren einen stark steigenden Energiebedarf zur Folge. 2013 wird das Heizkraftwerk in der Robert-Bosch-Straße errichtet und zunächst ein Biomethan-BHKW, zwei Biogas-BHKW sowie ein Heizkessel installiert. Das Gebäude wird so ausgelegt, dass weitere Erzeugungskapazitäten Platz finden. So kommt später ein weiteres, leistungsstarkes erdgasbetriebenes BHKW hinzu.

Sinkende Energiespreads im Großhandelsmarkt setzen konventionelle Kraftwerke unter Druck

Insbesondere hochflexible und hocheffiziente Erdgaskraftwerke, wie das in Hamm-Uentrop, an dem die Stadtwerke Schwäbisch Hall beteiligt sind, kommen enorm unter Druck. Der Ruf nach einer Änderung des Marktdesigns vom Energy-Only-Markt zu einer leistungsorientierten Vergütung und Einführung eines Kapazitätsmarktes wird lauter. Die grundlegende Richtungsentscheidung großer Kraftwerksbetreiber, Erzeugungskapazitäten mittelfristig vom Markt zu nehmen, bleibt aus und birgt für die Versorgungssicherheit in Deutschland ein großes Risiko.

Einige der dezentralen Erzeugungsanlagen werden auf Biomassenutzung umgestellt

Damit können die sinkenden Erzeugungsspreads über die verstärkte Nutzung von Biomethan kompensiert werden. 

Pilotanlage: Inbetriebnahme einer Brennstoffzellenheizung

Die neue Anlagentechnik gilt als Meilenstein, um mehr Effizienz bei der Energieerzeugung zu erreichen. Im Engelhardt-Palais in Schwäbisch Hall konnte das erste erdgasbetriebene BlueGEN Brennstoffzellen-Mikrokraftwerk in Betrieb genommen werden. Das waschmaschinengroße Kraftwerk hat einen einzigartig hohen elektrischen Wirkungsgrad von 60 % und erzeugt bis zu 13.000 kWh Strom und 5.000 kWh Wärme pro Jahr. Die Energie aus dem Kraftwerk versorgt die Krankenpflegeschule des Diakonie-Klinikums. Die übrige Energie wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist.

Inbetriebnahme der Biomethanerzeugungsanlage in Marktoffingen

Das Biogas, das von landwirtschaftlichen Kooperationspartnern erzeugt wird, wird auf Erdgasqualität aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist und in Schwäbisch Hall bilanziell entnommen und zur Bedarfsdeckung der eigenen Biomethan-Blockheizkraftwerke genutzt. 

Leerrohre für Glasfaserleitungen

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall verlegen bei ihren zahlreichen Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen verstärkt Leerrohre oder Glasfaserleitungen, um zentrale Netzknoten mit Hochgeschwindigkeitsdatenverbindungen ausstatten zu können. 

Mehrheitsbeteiligung an der Somentec Software GmbH

18.11.2013

Nach Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der Somentec Software AG wurde daraus GmbH mit Sitz in Schwäbisch Hall. Die Standorte Langen und Dresden bleiben unverändert erhalten.  Mit der Übernahme wird der Grundstein für die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios im Bereich SHERPA gelegt. Mit dem Softwareprodukt XAP. werden zukünftig Dienstleistungen für andere Versorgungsunternehmen (Wärme-, Wasser-, Strom- und Erdgasnetze) angeboten.

Stadtwerke bekommen den Deutschen Rechenzentrumpreis verliehen

Für die im neuen Rechenzentrum (RZ) der Stadtwerke Schwäbisch Hall projektierte und durchgeführte Implementierung einer Fabric-Computing-Infrastructure wurden die Haller Stadtwerke in der Kategorie „Energieundressourceneffiziente RZ (bis 300 m2)“ in die Top 3 des Deutschen Rechenzentrumspreises gewählt. 

Parkierung: Parkierungsanlagen werden mit RFID Zugangssystem ausgerüstet

Sämtliche Schranken und Kassenautomaten greifen auf ein Online-System zurück. Mittlerweile sind 14.000 personalisierte HallCard im Umlauf, bei denen die Parkzeit minutengenau abgerechnet wird. Die Ein- und Ausfahrten der Parkanlagen werden sukzessive mit Antennen ausgestattet. Diese erkennen ein hinter der Windschutzscheibe aufgeklebtes UHF-Label, sodass die Schranken ohne Vorhalten der Karte vollautomatisch geöffnet werden können.

2014

Hochgeschwindigkeitsinternet für neues interkommunales Gewerbegebiet Stadtheide

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall bieten im neu erschlossenen interkommunalen Gewerbegebiet Stadtheide West größeren Gewerbebetrieben Hochgeschwindigkeitsinternet an.

Strommarkt 2.0 und Kapazitätsreserveverordnung werden vom Bundeskabinett beschlossen

4.11.2014

Die Regelungen enthalten eine Garantie für freie Preisbildung, Pflichten zum Monitoring der Versorgungssicherheit, die Pflicht zum zeit- und bedarfsgerechten Stromeinkauf (stärkere Bilanzkreistreue), zur Verlängerung der Netzreserve, zur Erhöhung der Transparenz im Strommarkt und sollen mit einer gerechteren Verteilung und der Einführung einer Kapazitätsreserve zur Reduzierung der Netzausbaukosten beitragen. Mit den Regelungen des Strommarktgesetzes werden Braunkohlekraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von 2,7 Gigawatt schrittweise ab dem Jahr 2016 aus dem Markt genommen und vorläufig stillgelegt.

Änderung des EEG schränken die Ausbaumöglichkeiten der Erneuerbaren Energien stark ein

1.8.2014

Zwar bieten sich durch die Übergangsregelung auch Chancen für bestehende Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die Gesetzesänderung hat jedoch einschneidende Konsequenzen für die gesamte Biogasbranche. Die geringere Einspeisevergütung bei Fotovoltaik führte bereits vor der Gesetzesnovelle dazu, dass Neuanlagen nur noch bei entsprechend hohem Eigenstromverbrauch realisiert werden. 

2015

Offizielle Übernahme des Stromnetzes in Untermünkheim

Den Zuschlag für die Netzkonzession erhielten die Stadtwerke Schwäbisch Hall im Jahr 2012.
Mit der Netzübernahme wurde das Untermünkheimer Stromnetz an mehreren Stellen mit dem Stromnetz in Schwäbisch Hall verbunden und Netzverstärkungsmaßnahmen durchgeführt. Eine höhere Versorgungssicherheit wird so gewährleistet.

Ökostromanbieter reichen Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof ein

15.7.2015

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall beteiligen sich an einem Bündnis aus zehn Ökostromanbietern und Stadtwerken und reichen beim Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C ein. Die EU-Kommission hatte im vorangegangenen Jahr Beihilfen genehmigt. Neben Rechts- und Verfahrensfehler wird vorgeworfen, dass mehr als 100 Milliarden Euro umfassende Subventionspaket für Hinkley Point C zusammen mit weiteren AKW-Projekten den europäischen Energiemarkt massiv verzerren und der riskanten Atomtechnik Wettbewerbsvorteile verschaffen wird.

Umspannwerk Rosengarten-Westheim geht in Betrieb

Mit dem neuen Umspannwerk in Rosengarten-Westheim, das Ende des Jahres in Betrieb geht, gibt es nun eine zweite Stromnetzeinspeisung vom Netz der NetzeBW, mit der die Versorgungssicherheit für Schwäbisch Hall deutlich verbessert werden kann.

Stromnetz in Kommunen wird verbessert und ausgebaut

In den Gemeinden, in denen die Stadtwerke in den vergangenen Jahren der Stromnetzbetrieb übernommen wurde, investieren die Stadtwerke in die Verstärkung von Stromnetzpunkten, Trafostationen und tauschen Freileitungen durch Erdverkabelung. 

Anhaltender Bauboom in Schwäbisch Hall bringt Investitionen in Neuerschließungen mit sich

Aufgrund hohen Baugrundnachfrage in Schwäbisch Hall investieren die Stadtwerke Schwäbisch Hall in die Erschließung von Gewerbe- und Wohngebieten. Zu den größeren Wohngebietserschließungen zählt das Baugebiet An der Breiteich. Dort sollen 1.200 Menschen Wohnraum finden. Für die Erschließung des Baugebiets Mittelhöhe, BauabschnitteV bis VIII, wurden im Zuge des Baus der neuen Radwegunterführung in der Landstraße 1060 Versorgungsleitungen umverlegt und Ringschlüsse erstellt. In dem Baugebiet entstehen 230 Bauplätze. Die Wohnsiedlung Kreuzäcker wird um 2,4 Hektar erweitert. Das dort entstehende Baugebiet Wolfsbühl umfasst 27 neue Baugrundstücke.

Windpark Kohlenstraße geht planmäßig ans Netz

Die sieben Windenergieanlagen mit einer Leistung von je 3,3 MW entlang der Kohlenstraße können zum Jahresende in Betrieb genommen werden. Die sieben Anlagen zählen zu dem größten Engagement der Stadtwerke im Bereich regenerativer Energiequellen.

Der Grundstein für den Bau des innerstädtischen Areals Weilerwiese wird gelegt

21.4.2015

Auf dem Areal entsteht das Ärztehaus QmediKo, der Komplex Qube, ein Hotel, Wohnungen, ein Café, Büros und Räume für Dienstleistungen. Darüber hinaus soll es eine neue Tiefgarage mit 286 Stellplätzen geben.

Geschäftsführer Johannes van Bergen scheidet aus der Geschäftsleitung aus

31.1.2015

Nach 25 Jahren ist Johannes van Bergen als Sprecher der Geschäftsleitung der Stadtwerke Schwäbisch Hall ausgeschieden. Dipl.-Ing. Gebhard Gentner und Ronald Pfitzer leiten seitdem die Stadtwerke im Zweierteam. 

Forschungsprojekt Net-PV startet Feldtest im Stromnetzgebiet der Stadtwerke Schwäbisch Hall

Im Jahr 2015 und 2016 laufen umfangreiche Feldtests im Stromnetzgebiet der Stadtwerke Schwäbisch Hall, bei denen erstmals die Bereitstellung von Primärregelleistung mit dezentralen Solarbatteriesystemen bei Privathaushalten praktisch umgesetzt wird. Kooperationspartner sind Saft Batterien GmbH, IDS GmbH, KACO new energy GmbH, E 3 - Energie Effizienz Experten GmbH. Das bundesweite Forschungsprojekt untersucht die Aussichten für einen wirtschaftlichen Einsatz von Solarbatteriesystemen nach Auslaufen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Förderung von Solarbatteriesystemen.

2016

Erneuerungen im Kraftwerkspark

Der Ersatz von acht BHKW-Modulen im Kraftwerk Schmollerstraße durch zwei neue BHKW bildet neben der Erneuerungsinvestition im Kraftwerk Teurershof den Investitionsschwerpunkt in der Erzeugungssparte.

Stadtwerke beteiligen sich am Forschungsprojekt SIM4Blocks

Sim4Blocks ist einForschungsprojekt, das aus dem Förderprogramm Horizon 2020 der Europäischen Kommission finanziert wird und dessen Ziel es ist, die schwankende Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien durch ein Nachfragemanagement sowie Energiespeichern auszugleichen. An dem innovativen Projekt beteiligen sich neben den Stadtwerken Schwäbisch Hall noch 16 weitere europäische Partner. Teile des Feldtests laufen in der Gemeinde Wüstenrot.

Sturzflut in Braunsbach: Stadtwerke bieten Hilfe an

29.5.2016

Bei der katastrophalen Sturzflut wurden viele Häuser, Straßen beschädigt und Versorgungsleitungen beschädigt. Die Stadtwerke helfen beim Aufbau einer Fernwärmeversorgung.

Neue Dachmarke SHERPA-X

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH und die Somentec Software GmbH führen die beiden Marken SHERPA und XAP. zur neuen Dachmarke SHERPA-X zusammen. Unter dieser Marke treten beide Unternehmen dann auch auf der E-World auf. 

Geothermie liefert Wärme für Ottobrunn und umliegende Gemeinden

Das Tochterunternehmen Energieversorgung Ottobrunn GmbH konnte mit der Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG erfolgreich Verhandlungen über die Wärmeabnahme aus den Geothermie-Kraftwerken Kirchstockach und Dürrnhaar mit einem langfristig laufenden Wärmelieferungsvertrag für Ottobrunn, Hohenbrunn, Neubiberg und Höhenkirchen-Siegertsbrunn abschließen.

Gute Erträge aus dem Windpark Kohlenstraße

Die eingespeiste Strommenge aller sieben Windenergieanlagen belief sich in 2016 auf insgesamt 42.645 MWh und lag damit etwa 6 % über dem für 2016 prognostizierten Wert. Für die Zukunft wird ein jährlicher Ertrag von etwa 49.700 MWh erwartet.

60 Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind mittlerweile im Wärmeverbund

Alle Anlagen haben eine elektrische Gesamtleistung von 30 Megawatt. Rund 50 % der Wärme im Netz der Stadtwerke Schwäbisch Hall wird aus Bioenergie erzeugt. Mit 17 MW elektrischer Leistung sind die Stadtwerke einer der größten Betreiber von Biomethan-Blockheizkraftwerken in Baden-Württemberg.

Sulzdorfer Grundschule bekommt Blockheizkraftwerk

Das BHKW versorgt die Grundschule, die Turnhalle sowie die Kindertagesstätte und stellt 70 bis 80 Prozent der benötigen Wärme zur Verfügung.

Die Stadtwerke investieren weiter in effizienzverbessernde Maßnahmen im Kraftwerkspark

Im Heizkraftwerk Teurershof wird ein BHKW durch ein effizienteres ausgetauscht. Ebenso im Heizkraftwerk in der Schmollerstraße. Dort was das älteste Modul fast dreißig Jahre alt. Acht BHKW mit jeweils 250 kW elektrischer Leistung wurden durch zwei neue BHKW vom Typ GE Jenbacher 414 ersetzt.

Energiehandel: Handelsvolumen steigt auf 4,5 TWh bei Erdgas

Aufgrund des Kundenzuwachses bei den energiewirtschaftlichen Dienstleistungen konnte dieses Handelsvolumen erreicht werden. 

Areal Weilerwiese wird eingeweiht

Mit der Eröffnung des Parkhauses konnten auch zwei Ladestationen für E-Mobilität in Betrieb genommen werden. 

2017

Windpark Rote Steige wird in Betrieb genommen

Der Windpark Rote Steige mit sechs Windenergieanlagen vom Typ Vestas V136 mit einer Leistung von jeweils 3,6 MWel werden jährlich rund 54 Mio. kWh erzeugt. Die erzeugte Menge versorgt etwa 14.000 Haushalte mit Strom. Der regenerative Anteil der Stromerzeugung im Netzgebiet der Stadtwerke Schwäbisch Hall erhöht sich damit auf 75 %. 36 Mio. Euro investieren die Stadtwerke Schwäbisch Hall und die Uhl Windkraft GmbH & Co. KG..

Investition in Batteriespeicher

In direkter Nachbarschaft des Heizkraftwerks Robert-Bosch-Straße in Schwäbisch Hall wurde der Batteriespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie errichtet. Der neue Batteriespeicher weist eine Leistung von einem MW Leistung bei einer Kapazität von 1,4 MWh auf. Der Speicher hilft dabei, die fluktuierende Einspeisung aus erneuerbaren Energien in den Stromnetzen zu managen. Foto: Batteriespeicher im Jahr 2017, © Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Marktstammdatenregister ist eingeführt

1.7.2017

Mit in Kraft treten der „Verordnung über das zentrale elektronische Verzeichnis energiewirtschaftlicher Daten - Marktstammdatenregisterverordnung" (kurz MaStRV) müssen Strom- und Gas-Erzeugungsanlagen, die unmittelbar oder mittelbar an ein Strom- bzw. Gasnetz angeschlossen sind oder werden sollen, registriert werden. Dazu zählen Solaranlagen, Windenergieanlagen, Biomasseanlagen, Wasserkraftanlagen, Anlagen zur Stromerzeugung aus Geo- oder Solarthermie, Grubengas, Klärschlamm, Verbrennungsanlagen einschließlich KWK-Anlagen sowie Brennstoffzellen und Stromspeicher.

Energiesparoffensive: "Schmeiß deine Alte raus"

Weiter wurde eine Energiesparaktion mit dem Energiezentrum Wolpertshausen, der den Stadtwerken Schwäbisch Hall und Crailsheim ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Schmeiß deine Alte raus" konnte jeder, der seine alte Heizungspumpe gegen eine geförderte Neue ersetzte, an einem Gewinnspiel teilnehmen. Die Aktion lief vom 01.10.2016 bis einschließlich 30.04.2017.

Smart Metering

Die Stadtwerke bereiten sich mit einem über zwei Jahre angelegten Pilotprojekt zum Einbau und Betrieb intelligenter Messsysteme gemeinsam mit den Kooperationspartnern Südwestdeutschen
Stromhandels GmbH, weiteren Stadtwerken und mehreren Technologielieferanten auf den Rollout intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen vor. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall erfüllen die Anforderungen zum Smart Meter Gateway-Administrator.

Riedener Freibad feiert 80. Jubiläum

24.6.2017

Zur Feier gab es freien Eintritt und ein buntes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Foto: Riedener Freibad im Jahr 2017, © Harald Reich

Schenkenseebad feiert 75 Jähriges

15.7.2017

1942 öffnete das Baderstmals seine Tore. Seither wurde die Freizeitanlage stetig erweitert und neue Attraktionen wurden errichtet. Die Jubiläumsfeier wird mit vielen Gästen gefeiert. Die Besucher erhielten an diesem Tag freien Eintritt und es war einiges geboten.

2018

Fertigstellung Parkplatz Schenkensee

193 zusätzliche Parkplätze entstehen beim Schenkenseebad an der Ellwanger Straße.

Einweihung des Windparks Rote Steige

16.5.2018

Die Einweihung erfolgt mit der Firma Uhl Windkraft Projektierung GmbH & Co. KG durch den Landesminister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller. Die im Endausbau insgesamt sechs Anlagen, drei davon von der Firma Uhl, und drei Anlagen von den Stadtwerken, leisten mit über 54 Mio. kWh jährlichem Stromertrag einen wesentlichen Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung.

Stadtwerke veräußern Energieversorgung Ottobrunn GmbH

Die im Jahr 2006 gegründete Tochtergesellschaft Energieversorgung Ottobrunn GmbH wird an die Stadtwerke München GmbH verkauft. Für die Mitarbeitenden wurde eine Arbeitsplatzgarantie vereinbart.

Kraftwerk Alfred-Leikam: Investition in Energieeffizienz

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall planen, einen der beiden Motoren durch ein neues Aggregat mit einer elektrischen Leistung von 7,55 MW auszutauschen. Diese Investition wird den Wirkungsgrad um 20 % verbessern.

Geschäftsführer Gebhard Gentner ist 25 Jahre bei den Stadtwerken

Für 25-jährige Tätigkeit bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall GmbH bekommt Gebhard Gentner die Ehrenurkunde überreicht.

Kooperation mit der Stadt Waldenburg

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben die technische Betriebsführung für das Wassernetz Waldenburg übernommen. Hintergrund sind steigende Anforderungen an den Betrieb von Trinkwasserversorgungsanlagen sowie die Vorgaben an einen Bereitschafts- und Entstördienst. 

Investitionen in den Kraftwerksstandort Robert-Bosch-Straße

Am Kraftwerksstandort Robert-Bosch-Straße wird ein zweites BHKW vom Typ JenbacherJ624 eingebaut, das mit Erdgas betrieben wird. Die neue Anlage erreicht einen Gesamtwirkungsgrad von 90 %.

Erneuerbare Energien: 100%-Ziel bei Strom erreicht

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall schaffen es seit dem Jahr 2018, den gesamten Stromabsatz im Netzbereich bilanziell zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken. Es wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen als im Netzgebiet verbraucht wird. 

Sponsoring-Plattform

Die Stadtwerke unterstützen die Region mit vielfältigen Sponsoring-Aktivitäten im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich. Im Jahr 2018 wurde erstmals eine Sponsoring-Plattform auf der Homepage implementiert. Die Vergabe von Sponsoring-Geldern soll so möglichst transparent erfolgen. 

2019

Einweihung Kraftwerk Alfred-Leikam

Im Frühjahr wird das neue Blockheizkraftwerk in der Alfred-Leikam-Straße eingeweiht. Mit der elektrischen Erzeugungsleistung von über 7,4 MW aus nur einem Motor ist es eines der größten in Süddeutschland. Im Rahmen der Einweihungsfeier überreichte der Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, Franz Untersteller, eine Auszeichnung, die Schwäbisch Hall zum „Ort voller Energie“ erklärt.

Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit: Digitalisierung

Neben der Umstellung der gesamten ERP-Systemlandschaft von der Auftragsverwaltung- und
-abrechnung über das System der Finanzen bis hin zum Abrechnungssystem wird die gesamte Systemlandschaft von einer integrierten Lösung auf eine modulare Kombination unterschiedlicher Systeme umgestellt.

Stadtwerke Schwäbisch Hall punkten beim Wärmeversorgungskonzept für Öhringen

Das Versorgungskonzept umfasst die Wärmeversorgung eines neuen Erschließungsabschnittes des dortigen Wohngebiets Limespark. Kern des Konzepts ist ein Biomethan-Heizkraftwerk, um die hohen ökologischen Anforderungen des Projektes bestmöglich umzusetzen.

Wärme aus dem Wärmeverbund soll bis 2035 aus regenerativen Energien gedeckt werden

Mittlerweile wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen, als im gesamten Netzgebiet verbraucht wird. Bei der Wärmeversorgung haben die Stadtwerke ebenfalls bereits einen hohen regenerativen Anteil erreicht. Das Ziel ist, die Wärmeversorgung aus dem Schwäbisch Haller Wärmeverbund bis zum Jahr 2035 ebenfalls zu 100 % aus regenerativen Energien zu decken.

CO2-Ausstöße für Reisetätigkeiten und des Fuhrparks werden kompensiert

Im Jahr 2019 wurden erstmals die CO2-Ausstoße aller Reisetätigkeiten sowie des Fuhrparks der Stadtwerke ausgewertet und klimaneutral gestellt. Die Emissionen beliefen sich auf 285 Tonnen CO2. Das System wird zukünftig jährlich wiederholt, sodass die Reisetätigkeiten des jeweiligen Vorjahrs im Folgejahr regional ausgeglichen werden  Darüber hinaus wurden durch einen regionalen Aufruf verschiedene Projekte zur lokalen Bindung von CO2 eingereicht, die von den Stadtwerken entsprechend gefördert wurden. Ein Beispiel ist die CO2-Bindung mit dem Humusaufbau zielgerichtete Flächenbewirtschaftung.

Energieeffizienz: Aufbau Energiemanagementsystem

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben ein Energiemanagement aufgebaut. 2019 wird die Rezertifizierung nach ISO 50001:2018 erfolgreich durchgeführt. Die Prozesse in Bezug auf das bestehende Energiemanagementsystem, die energietechnischen Prozesse und die damit verbundene Energieeffizienz wurden stetig verbessert. Die Stadtwerke bieten Beratungsleistungen im Bereich der Energieeffizienzoptimierung und Einführung eines Energiemanagementsystems nun auch für Unternehmen und Kommunen aus der Region an.

Vorstellung des Grünen Deals von der EU

11.12.2019

Der "Grüne Deal" ist ein Fahrplan, der die Wirtschaft in der EU nachhaltiger machen soll, indem die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen in allen Politikbereichen in Chancen umgewandelt und der Übergang für alle gerecht und inklusiv gestaltet wird. Damit verbunden ist ein umfangreicher Maßnahmenplan.

2020

Messe E-world Essen: SHERPA-X ist wiederholt vertreten

Wie in den vergangenen Jahren präsentieren sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall zusammen mit der Somentec unter der Dachmarke SHERPA-X auf der E-world in Essen. Großes Thema ist die Energiewende. Präsentiert wurde die Venios-Energy-Platform: Die Software erstellt einen virtuellen Zwilling des Stromnetzes, in dem Verbraucher und Einspeiser abgebildet sind. So können Berechnungen und Simulationen im Netz durchgeführt werden. 

Corona trifft auch die Stadtwerke Schwäbisch Hall

Die Corona-Lage zwingt die Stadtwerke zu einer besonderen Arbeitssituation. Oberstes Gebot ist, Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner zu schützen. Monteure und Techniker müssen mit Schutz- und Hygieneausrüstung ausgestattet werden. Dienstfahrzeuge werden Monteuren direkt zugeordnet. Mitarbeiter der Kraftwerke und der Netzleitwarte werden in Gruppen zu je drei bis fünf Mitarbeiter zugeordnet. Sie sind auf verschiedene Standorte aufgeteilt. Die IT muss in Kürze Homeoffice technisch für viele Mitarbeitende ermöglichen. 

Wiederholte Prämierung als Energieversorger

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Stadtwerke Schwäbisch Hall zum wiederholten Mal von verschiedenen Verbraucherportalen ausgezeichnet. Im Netzgebiet sind die TopLokalversorger in den Sparten Strom, Gas und Wärme. Neben dem Preis sind vor allem Transparenz, Service, regionales Engagement und Nachhaltigkeit die Kriterien für die Vergabe des Siegels. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen auch bei der "Versorgerstudie 360°". Ausschlaggebend sind Servicekultur, Vertragskomponenten, Sicherheit und Nachhaltigkeit. 

Geschäftsführer Ronald Pfitzer wird für 25 Dienstjahre geehrt

Seit 2012 ist Ronald Pfitzer mit Gebhard Gentner Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall. Seine Entwicklung zeigt, wie vielfältig eine Karriere bei den Stadtwerken verlaufen kann: erst als freier Mitarbeiter im IT Bereich, 1995 dann Abteilungsleiter in der IT und in der Planung und Projektierung. 1999 dann Prokurist. Heute verantwortet er die Bereiche energiewirtschaftliche Dienstleistungen, Finanzen, Personal, IT sowie Energiehandel, Vertrieb und Marketing. 

Stadtquartier Bahnhofsareal: Erschließung beginnt

Hinter dem Bahnhof wird ein ehemaliges Gewerbegebiet städtebaulich neu geplant. Entstehen soll ein Stadtquartier mit Tiefgarage. Im Jahr 2020 starten Erschließungsarbeiten einschließlich der Ringstraße inklusive der Vorplanung der Gleisunterführung.

Stadtwerke bieten Ladelösung für E-Mobilität

Nachdem die Stadtwerke schon sehr früh Ladestationen für Elektromobilität in verschiedenen Parkhäusern vorgesehen haben, werden nun auch Ladelösungen, so genannte Wallboxen, für Haushalte, Kommunen und Unternehmen angeboten. 

Biomethan an den Erdgastankstellen

Die beiden Erdgastankstellen in Schwäbisch Hall werden auf in Deutschland erzeugtes Biomethan umgestellt. Der Preis bleibt gleich. Biomethan ist reines Methan, das bedenkenlos ins Erdgasnetz eingespeist werden kann.

Freiflächenfotovoltaik entsteht beim Haller Waldfriedhof

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall haben auf einem ungenutzten Areal des Waldfriedhofs eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage errichtet. Die Anlage ist 10.000 Quadratmeter groß und hat eine Leistung von knapp 750 kWp. 

Betritt zum Zweckverband Breitband des Landkreises Schwäbisch Hall

Die Teilorte Wielandsweiler und Sittenhardt werden von den Stadtwerken bereits mit schnellem Internet mit 250 MBit pro Sekunde versorgt. Der von Städten und Kommunen aus dem Landkreis gegründete Zweckverband, in dem auch die Gemeinden Pfedelbach und die Stadt Waldenburg aus dem Hohenlohekreis beigetreten sind, soll sich um den Breitbandausbau und die damit zusammenhängende Fördergeldbeantragungen kümmern. 

Grundschule Rosengarten: nachhaltige Wärme für Schule

Die Gemeinde Rosengarten legt großen Wert auf eine wirtschaftliche Energieversorgung. So hat sich der Gemeinderat für den Einbau eines Blockheizkraftwerkes in der Grundschule, der Rosengartenhalle und im Bürgersaal entschieden. Inbetriebnahme war im Februar.

Stadt Schwäbisch Hall bekommt European-Energy-Award in Gold verliehen

Der Award ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz. Großen Anteil für das gute Abschneiden im Bereich der Energieversorgung haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall. 

Mitarbeiterzahl wächst auf über 600

1.4.2020

Mit dem Eintritt neuer Kollegen zum 1. April hat der regionale Energieversorger erstmals mehr als 600 Beschäftigte.

Wärmeversorugng in Öhringen

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind Versorgungspartner der Stadt Öhringen bei der Erweiterung des Wohngebiets Limespark. Das Haller Versorgungsunternehmen hat die Ausschreibungfür die Wärmeversorgung der Bauabschnitte C und D des Gebiets im Öhringer Osten gewonnen. Der erste Abnehmer ist die neue Kindertagesstätte Limespark, ein 1.500 Quadratmeter großes Gebäude. Geplant ist, die Heizzentrale im Jahr 2021 um ein CO2-neutrales Biomethan-Blockheizkraftwerk zu erweitern.

Zentrales Heizwerk für Wüstenrot

Die Nahwärme kommt nun von einem mit Holzhackschnitzeln befeuerten Heizwerk. Versorgt werden 20 Gebäude, die am Wärmeverbund angeschlossenen sind. Dazu zählen das Schulzentrum, der Kindergarten sowie diverse Neubauten.

Eine besondere Badesaison geht zu Ende

Die Corona bedingte Schließung des Schenkenseebads ist für die Mitarbeiter des Bads eine außergewöhnliche Situation. Angst vor Konsequenzen um ihren Arbeitsplatz, Ungewissheit, Anpassung an sich schnelle ändernde Bestimmungen und Verordnungen. Im Sommer konnte das Freibad unter eingeschränkten Bedingungen geöffnet werden.

Untermünkheim: Gewerbegebiet Übrigshausen wird erschlossen

Hier wird ein Wärmeverbund aufgebaut, der von einem zentralen Holzheizwerk versorgt wird. Auch bestehende Gebäude in Übrigshausen können an das Wärmenetz angeschlossen werden. Die ersten Firmen sollen sich in 2021 ansiedeln.

2021

50 Jahre nachHALLtiger

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH feiern unter Corona-Pandemiebedingungen ihr 50. Jubiläum. 50 Jahre Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH - 50 Jahre nachHALLtiger!

Stromtanken mit der HallCard

Bisher kostenfreie E-Ladevorgänge in den Parkierungseinrichtungen der Haller Stadtwerke werden nun kostenpflichtig. Die Abrechnung erfolgt über die HallCard oder das Parkticket.

CO2-Steuer wird in Deutschland eingeführt

Die CO2-Steuer auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas gilt in Deutschland seit Januar 2021.  Inverkehrbringer, also z.B: Anlagenbetreiber von Kraftwerken, Erdgasversorger, Mineralölhändler, von fossilen Brennstoffen (u.a. Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas) müssen nun Emissionsrechte in Form von Zertifikaten für den Treibhausgasausstoß, der durch den Einsatz ihrer Brennstoffe entsteht, erwerben. Pro Tonne CO2 wird ein Betrag von 25 Euro fällig, der in den kommenden Jahren schrittweise gesteigert wird.

Breitbandausbau geht voran

Zu den Ausbaugebieten gehört der Nordosten von Schwäbisch Hall sowie Bühlerzimmern und Braunsbach. Weiter folgen werden Veinau, Wolpertsdorf, Ramsbach, Matheshörlebach, Otterbach und Altenhausen. Der Abschluss aller Baumaßnahmen in Schwäbisch Hall und Braunsbach ist für Ende 2021 geplant.

Anregungen zur Chronik

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